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Lymphnetzwerk Celle und Umgebung – ein Infoabend mit Mehrwert

  • Celle

CELLE. Lymphsystem und mögliche Erkrankungen – ein Thema, was viele Patienten sehr bewegt. Denn nach Schätzungen von Experten geht man davon aus, dass rund drei Millionen Menschen an Lymphsystemerkrankungen leiden. Die Diagnose trifft Patienten oft unvermittelt nach Verletzungen, Operationen oder in der Heilphase von bösartigen Erkrankungen. Aus diesem Grunde suchen sie oft weitergehende Hilfe und nehmen häufig Kontakt zu Selbsthilfegruppen auf, wie zum Beispiel mit den Lily Turtels, die im Großraum um Celle Betroffenen zur Seite steht und Veranstaltungen zum Thema organisiert.

Dr. Uwe Brune, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, AKH Celle

Um zukünftig eine gemeinsame Basis für die auf den Patienten abgestimmte Therapie zu schaffen, luden die Experten Anette Hagemann, Fachärztin für Allgemeinmedizin (Winsen/Aller), Dr. Alexios Spyropoulos, Facharzt für Allgemeinchirurgie am AKH in Celle, Oliver Gültig, Weiterbildungsunternehmen Lymphologic (Aschaffenburg) und Dr. Uwe Brune, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am AKH Celle, im Juni zu einem Infoabend in die Klinik ein.

Eingeladen waren Ärzte, Physiotherapeuten und Sanitätshäuser, die sich mit der Versorgung von lymphologischen Patienten beschäftigen. Ziel des offenen Ideenaustauschs ist die Gründung eines Lymphnetzwerkes in Celle und Umgebung, um den Mehrwert für Patienten zu schaffen.

Erkrankte Menschen leiden meist an einem chronischen Lymphödem. Hierbei sammelt sich Flüssigkeit zwischen den Zellen und es entstehen häufig typisch geschwollene, schwere Beine. Während in einer akuten Situation die Symptome durch Hochlagern abklingen, kommt es bei einem chronischen Verlauf zu dauerhafter Schwellung mit Verhärtung des Gewebes.

Unter der chronischen Erkrankung Lipödem, die vornehmlich nur Frauen trifft, versteht man eine Fettverteilungsstörung, bei dem es meist zur Fettansammlung ab dem Bauch abwärts kommt. Typisch sind hier die bekannten „Reiterhosen“. Für den Ausbruch der Krankheit ist meist eine anlagebedingte Störung schuld.

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