Deutschlands Rolle zwischen Iran und Israel

CELLE. Der Politikwissenschaftler und Autor Stephan Grigat spricht im Rahmen der Reihe „Zur Gegenwart des Antisemitismus“ am Donnerstag, 6. September, 19 Uhr, in Kunst und Bühne über die Beziehungsstruktur Iran-Israel-Deutschland

 Der heutige Iran, Israel und Deutschland sind auf eine merkwürdige Weise miteinander verbunden. Eine entscheidende Rolle spielen dabei Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus. Am Donnerstag, 6. September, um 19 Uhr geht Stephan Grigat in seinem Vortrag „Iran – Israel – Deutschland. Antisemitismus, Außenhandel und Atomprogramm“ auf die Hintergründe ein. Die Veranstaltung findet in „Kunst und Bühne“ am Nordwall 26 statt. Sie wird von der Volkshochschule (vhs) Celle und dem Celler Netzwerk gegen Antisemitismus im Rahmen der Reihe „Zur Gegenwart des Antisemitismus“ organisiert. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung (Kurs-Nr. CE 1212) wird gebeten bei der vhs Celle, (05141) 92 98 0, www.vhs-celle.de oder anmeldung@vhs-celle.de.

Der Vortrag fragt nach den besonderen Beziehungen, die Deutschland als „Rechtsnachfolger des Dritten Reiches“ zur antisemitischen Diktatur im Iran einerseits und zum jüdischen Staat Israel andererseits unterhält. Das Regime der Ajatollahs wird ebenso vor dem Hintergrund der Erfahrung des Nationalsozialismus analysiert wie die deutsche Iran-Politik und die israelischen Reaktionen auf das iranische Atomprogramm.

Stephan Grigat ist Permanent Fellow am Moses Mendelssohn Zentrum der Uni Potsdam, Research Fellow am Herzl Institute for the Study of Zionism and History der University of Haifa und Wissenschaftlicher Direktor von STOP THE BOMB in Österreich.

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Foto: Reclus

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