Einzelne Bäume müssen auf dem Prüfstand

WIETZE. Die Gemeinde Wietze hat den Zustand aller gemeindlichen Bäume überprüfen lassen. Das beauftragte Sachverständigenbüro kommt zu dem Schluss, dass sich zwar die meisten Bäume in einem guten Zustand befinden, einige allerdings auch abgängig sind. Bei einigen Bäumen mit ortsbildprägender Wirkung soll nun eine Kommission über den Verbleib entscheiden.

Vor über einem Jahr hat ein Sachverständigenbüro aus Brandenburg begonnen, für die Gemeinde Wietze den Zustand aller gemeindlichen Bäume zu erfassen. Das Ergebnis der Erfassung ist nun in ein sogenanntes Baumkataster eingeflossen, mit dem auch zukünftig der Gesundheitszustand aller Bäume überwacht wird.

„Die Ersterfassung hat zunächst einmal ein grundsätzlich positives Bild ergeben“, so Thomas Kintzer, Fachbereichsleiter für Bauen und Umwelt bei der Gemeinde Wietze. „Insgesamt hat das Sachverständigenbüro 6.397 gemeindliche Bäume begutachtet und die überwiegende Anzahl befindet sich in einem sehr guten Zustand. Die schlechte Nachricht ist, dass einige Bäume intensiver geprüft werden müssen. Hierzu gehören auch einige ortsbildprägende Bäume z.B. an der B214.“

Eine Kommission aus politischen Vertreter, Verwaltung und Sachverständigen soll nun zeitnah entscheiden, was mit diesen Bäumen geschieht. „Gerade bei sehr prägenden Bäumen werden wir alles versuchen, um diese für unseren Ort zu erhalten. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass selbst nach einer umfangreichen Pflegemaßnahme letztlich nur die Fällung übrig bleibt“, so Bürgermeister Wolfgang Klußmann.

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