„Umarmen Sie Ihren Kaktus, bleiben Sie im Gespräch, bieten Sie immer wieder Kontakt an!“

HERMANNSBURG. Der Vortrag „Pubertät – Spagat zwischen Begrenzen und Loslassen“ lockte 58 Personen ins Hermannsburger Rathaus. Die Zeit der Pubertät ist sowohl für Jugendliche als auch für ihre Eltern anstrengend. Die Erwachsenen sollten als „Konfliktcoach“ klare Regeln aufstellen, auch bei Ablehnung immer im Gespräch bleiben, Kontakt anbieten und gemeinsam mit den Jugendlichen zukunftsorientierte Lösungen entwickeln. Das gelingt am besten, wenn Eltern Geduld für ihre Jugendlichen aufbringen.

Rege Diskussion zur Frage: „Wie haben Sie Ihre eigene Pubertät erlebt?
Welche Art von Unterstützung hätten Sie sich als Kind von Ihren Eltern gewünscht?“

Aber warum ist die Zeit so schwierig?

Die Referenten Heike Welzer und Thorsten Gericke starteten mit Infos zu körperlichen Veränderungen während der Pubertät. Die Erklärungen zu den nicht sichtbaren Veränderungen waren am interessantesten: die Erkenntniss, dass sich das Schlafverhalten hormonell bedingt verändert, ließ einige Zuhörerinnen aufhorchen. Die bildlich dargestellten Veränderungen im Gehirn von Pubertierenden lösten Verständnis für manches bisher nicht einzuordnende Verhalten aus. Das Wissen, es gibt körperliche Ursachen, die nicht direkt steuerbar sind, macht es leichter, Verständnis für die Jugendlichen aufzubringen.

Die beiden Mitarbeiter der Erziehungsberatungsstelle des Landkreises machten deutlich, dass die Erziehungsberatungsstelle bei allen Erziehungsfragen für Eltern da ist. „Kein Thema ist zu klein!“, betonten die beiden.

Jugendliche können selbst Termine vereinbaren. Die Beratungen sind freiwillig, kostenlos und vertraulich! Sie finden in Celle, Denickestr. 110 b oder in Hermannsburg, Lutterweg 11 statt. Terminvereinbarungen über Tel: 05141 – 916 44 00 oder E-Mail: eb@lkcelle.de oder jugendberatung@lkcelle.de

Flyer und nähere Infos erhalten Sie auch im Familienbüro der Gemeinde Südheide, montagvormittags und donnerstagnachmittags.

PR
Foto: A. Stüber

 

 

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