Aktionen und Führung am Reformationstag

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HÖSSERINGEN. Zum letzten offiziellen Öffnungstag in dieser Saison, dem Reformationstag am 31. Oktober, bietet das Museumsdorf Hösseringen von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr noch einmal verschiedene Aktionen für seine Besucher an: Kinder können im Kötnerhaus Stockbrot backen und auch die historische Schmiede ist in Betrieb. Zudem findet ab 14 Uhr eine Führung „Inschriften und Zeichen an historischen Gebäuden“ statt. 

Museumsleiter Dr. Ulrich Brohm wird über die Bedeutung der gekreuzten Pferdeköpfe an den Hausgiebeln, über Bibelsprüche an Häusern, wie zum Beispiel am Brümmerhof, sowie über Spuren von Volksglauben an Häusern wie etwa Bauopfer oder Masken berichten.

Giebelzierden in Form von gekreuzten Pferdeköpfen begegnen dem Besucher der Lüneburger Heide nicht nur an historischen Gebäuden, denn das Motiv wird auch heute gern als identitätsstiftend und in vielfältiger Weise verwendet. Über Ursprung und Bedeutung der Giebelzierden sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Untersuchungen geführt und Thesen aufgestellt worden. Gesicherte Erkenntnisse dazu gibt es aber nur wenige. Zu den ältesten Nachweisen für pferdekopfähnliche Giebelzierden an Gebäuden gehören Zeltgestänge der Wikinger, die als Grabbeigabe in Norwegen gefunden wurden.

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