Eintrag in das Goldene Buch der Stadt: Dres. Elke und Lothar Haas

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CELLE. Das Ehepaar Haas zeigte sich sehr überrascht in zweierlei Hinsicht. Am heutigen Vormittag im Alten Rathaus wurde ihm die Ehre zuteil, sich im Goldenen Buch der Stadt zu verewigen. Dann stand ihm am Abend die Verleihung des Kulturpreises der Stadt in der Congress Union bevor. Erstmals nach 1999 wurde der Kulturpreis wieder vergeben in seiner 34-jährigen Geschichte. 

Dr. Lothar Haas bezeichnete es beim Eint rag in das Goldene Buch als positiv, dass sich die Stadt Celle entschieden hat, nach langer Pause, erstmals wieder einen Kulturpreis zu vergeben. Haas dankte allen Verantwortlichen, und auch für die Ehre, sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen zu dürfen. Zugleich aber fragte er:

„Warum gerade wir?“ Haas: „Wir beide können hier nur Stellvertreter sein für alle, mit denen wir zusammenwirken und gemeinsam gearbeitet haben, in der Ernst-Schulze-Gesellschaft, im Arbeitskreis Celler Jugend­buchwoche, in der Bibliotheksgesellschaft Celle, in der Bibliotheksgesellschaft Niedersachsen und in der Bürgerstiftung Celle. Wir freuen uns, dass einige der Anwesenden hier für diese Institutionen stehen. Eine besondere Freude ist es uns, dass darunter auch der Kulturpreisträger des Jahres 1990 ist, Dietrich Klatt. Stellvertreter möchten wir schließlich auch sein für alle Menschen und Institutionen, die die gemeinsame Arbeit mit kleinen und großen Spenden und in sonstiger Weise unterstützen.“

Dr. Elke Haas verwies auf die Bedeutung der Literatur in Celle, die in Stadt und Region wahrnehmbare Orte, Begegnungsorte hat:

Haustafeln in der Innenstadt erinnern an große Dichter wie Hölty, ein gewaltiger Findling auf dem Bürgerfriedhof, den der Verlag Brockhaus gesetzt hat, und auch eine Haustafel an den Celler Romantiker Ernst Schulze. Und dann die Würdigung der Literatur durch Straßennamen! Zum Schlosstheater geht man vielleicht durch die Fritz-Grasshoff-Gasse, die Falladastraße ist ein bisschen weiter weg. Es sind nur Beispiele!

Lebendige Literaturbegegnungen organisiert alle 2 Jahre die Bibliotheksgesellschaft in der Stadtbibliothek, Arno-Schmidt-Platz, es sind die großen Jugendbuchwochen. Weit über 20 Autorinnen und Autoren kommen auf Einladung in viele Schulen und Kitas, um zu lesen und mit jungen Leuten zu sprechen.

Im Dichterraum im Kanzleicafé stehen Zitate an der Wand von überregional bekannten Dichtern, für die Celle wichtig war. Zu allen gewürdigten Autorinnen und Autoren finden sich Lese-Exemplare im Bücherregal. Dort steht natürlich auch ein Friedrich Schiller, Manfred Hausin, ein Oskar Ansull, Susanne Fischer, Hans Pleschinski, Bernd Rauschenbach, Bekim Morina, Tobias Premper und, und, und – Lesungen finden hier auch statt, vor großem Publikum.

Elke Haas untermauerte die Bedeutung der Literatur mit einer Aussage von Christina Condé de Beroldingen: „Die künstlerische Reflexion vermag es, ungeahnte Lösungen für Probleme aufzuzeigen. Neben ihrem positiven Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung stiftet Kultur vor allem Identität“ und: (soziale) Gemeinschaft.“

PR/Redaktion
Celler Presse

Fotos: Celler-Presse.de



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