Rat der Gemeinde Hambühren entscheidet gegen AfD Antrag auf Wiederbesetzungssperre

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HAMBÜHREN. Zu der Sitzung des Gemeinderates am Mittwoch beantragte die AfD Fraktion eine frei werdende Stelle im Bauhof vorerst nicht neu zu besetzen. Nur die FDP erkannte in dem Antrag noch das mögliche Einsparpotential, alle anderen Fraktionen stimmen geschlossen dagegen.

„Ist eine Stelle erst einmal besetzt, ist an den Kosten nichts mehr zu rütteln“, so der Vorsitzende der AfD-Fraktion Christian Zahl. Die Personalkosten in der Gemeinde liegen bei 4,5 Millionen, etwa 1/4 der Gesamtkosten. Die von der AfD-Fraktion beantragte vorläufige Sperre würde immerhin 30.000€ in Jahr einsparen.

Laut einer internen Analyse der Bauabteilung wird die Stelle benötigt. „Selbst bei einem Wintereinbruch“, wie von der SPD beschrieben, „dürfte eine externe Beauftragung deutlich günstiger werden.“ Dem Rat zufolge solle erst die Organisationsuntersuchung abgewartet werden. In 2023 frei werdende Stellen kommen dann auf dem Prüfstand. „In den 5 Jahre gehen uns mögliche Einsparungen von 150.000€ verloren. Den Vorschlag auf eine temporäre Sperre abzulehnen, halte ich für eine verantwortungslosen Umgang mit Steuergeldern“, so Zahl.

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