Celler Nachwuchsforscher vertreten Deutschland auf der ISEF in Phoenix/Arizona

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CELLE. Damit hatten die drei Schülerinnen und Schüler vom Hölty-Gymnasium in Celle nicht gerechnet, als sie in den Herbstferien die Nachricht bekamen, Deutschland beim weltweit größten voruniversitären Forschungswettbewerb für Naturwissenschaften und Technik, der ISEF-2019, vertreten zu dürfen. Die Überraschung war riesig.

 Die ISEF steht für „Intel International Science and Engineering Fair“, auf der jährlich rund 1700 Jungforscherinnenund -forscher aus 75 Regionen und Ländern ihre Projekte den verschiedenen Fachjurys präsentieren. Sie gilt als das höchste Niveau, das Schülerinnen und Schüler in ihren nationalen Forschungsprojekten weltweit erreichen können.

Damit reisen die drei Höltyaner aus Celle, vom12. bis 17. Mai 2019, mit acht weiteren Teams aus Deutschlandnach Phoenix, Arizona (USA). Das Team besteht aus insgesamt 15 Schülerinnen und Schülern, die dort ihre Jugend forscht-Siegerprojekte vorstellen werden.

Organisiert und finanziert wird die deutsche Delegation durch „Jugend forscht“, deren Schirmherr der Bundespräsident ist,sowie dem „Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)“, vertreten durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung. Begleitet werden die Schülerinnenund Schüler von den ISEF-Koordinatoren von Jugend forscht, Frau Saskia Schnasseund Dr. Frank Paul.

 Das Projekt „Die intelligente Pflanze – Elektrophysiologieder Venusfliegenfalle“ der Celler Hölty-Schülerinnen und Schüler Sarah Schnöge, Fabian Obermair und Christoph Schütze aus der derzeit 11.Klasse hatte im Mai2018 den zweiten Platz im Fachgebiet Biologie beim Bundeswettbewerb von Jugend forschtbelegt und einige neue, bisher unbekannte Erkenntnisse hervorgebracht.

Erfahrungen in Forschungsprojekten haben die drei Höltyaner mehr als genug, so waren sie schon mehrfach mit ihren Jugend forscht-Projekten Regional- und Landessieger in den unterschiedlichsten Fachgebieten.

Neu für die drei ist aber die Präsentation ihres erfolgreichen Projektes vor der internationalen ISEF-Jury, die auf Englischerfolgen muss. Dazu veranstaltet Jugend forscht für die Teilnehmer imJanuar 2019 ein zweitägiges obligatorisches Vorbereitungstreffen, bei dem sie ein Präsentationstraining auf Englisch und weitere Hinweise und Tipps für eine erfolgreiche Teilnahme an der Intel ISEF 2019 erhalten werden.

Schulleiterin Monika Nerreter freut sich besonders über diesen Erfolg ihrer Schülerinnen und Schüler, da ihr Gymnasium schon seit überzwanzig Jahren überaus erfolgreich am Jugend forscht-Wettbewerb teilnimmt.

Zum Schluss sei noch gesagt, dass sich die Gesamtsummeder Preisgelder auf der ISEF für erfolgreiche Projekte auf 4 Millionen Dollarbeläuft. Aber erstmal zählt für die Schülerinnen und Schüler nur der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“.

Für die drei Schülerinnen und Schüler vom Hölty-Gymnasium aus Celle ist dies sicherlich der Höhepunkt ihrer schulischen Teilnahme an naturwissenschaftlichen Wettbewerben und die auf der ISEF gewonnenen wissenschaftlichen, persönlichen und sozialen Kontakte werden sie auf Jahre hinaus prägen. Eins ist ihnen aber jetzt schon sicher, sie sind dabei!

Herbert Schütze



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