„Zukunft gemeinsam gestalten.“ Sparkasse Celle und Sparkasse Gifhorn- Wolfsburg nehmen Fusionsverhandlungen auf.

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CELLE. Die Verwaltungsräte der Sparkassen Celle und Gifhorn-Wolfsburg haben am 13. Dezember 2018 die Vorstände beider Häusermit der Aufnahme von Fusionsverhandlungen beauftragt. Die Sparkasse Celle und die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg sind jeweils gut aufgestellte Häuser.„Hier begegnen sich zwei Sparkassen auf Augenhöhe“, sagt Dr. Jörg Nigge. Eine Fusion würde zwei kraftvolle Partner zusammenbringen, die mit einem nach vorne gerichteten Blick die Marktposition ausbauen würden. „Wir möchten die Chance nutzen, dass beide Häuser jeweils aus der Position der Stärke heraus gemeinsam noch erfolgreicher werden“, so der Celler Oberbürgermeister.

Stefan Gratzfeld, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Celle, hebt hervor: „Beide Sparkassenverfügen über identische oder ähnliche Strukturen. Wir arbeiten schon heute in unterschiedlichen Bereichen vertrauensvoll und mit guten Ergebnissen zusammen und wissen, dass wir voneinander in hohem Maße profitieren können.“ Beide Häuser haben auf die teils erheblichen Herausforderungen des Niedrigzinsniveaus, der Regulatorik und besonders des deutlich veränderten Kundenverhaltens überzeugende Antworten gefunden. „Auch ohne Fusion sind wirden Anforderungen gewachsen. Mit Fusion ist unsere Ausgangsposition jedoch eine bessere“, betont Gratzfeld. Nach intensiver Analyse und Bewertung der Ausgangslage und der strategischen Optionen seien Vorstände, Verwaltungsräte und Personalratsvorsitzende davonüberzeugt, dass ein gemeinsames Haus deutliche Mehrwerte für Kunden und die Region und nicht zuletzt für die Sparkassen selbst und die Mitarbeiter ermöglichenwürde. Ein Zusammenschluss soll den Weg für ein langfristig noch erfolgreicheres Wirken ebnen, würde neue Wachstumschancen eröffnen und die Innovationskraft stärken, vor allem Investitionen in notwendige digitale Lösungen in größerem Umfang erlauben. Die Fusion würde spürbare Synergieeffekte mit sich bringen. „Wir alle haben die Überzeugung gewonnen, dass die Chancen, schneller, kraftvoller und erfolgreicher unterwegs zu sein, in einer größeren Sparkasse deutlich besser sein werden.“, sagt Gratzfeld. „Wir wollen langfristig nah bleiben und damit unsere Kompetenz vor Ort zeigen und unser Engagement für die Menschen in unserem Geschäftsgebiet leben.“ Das neue Haus hätte rund 225.000 Privat- und Firmenkunden und wäre mit einer Bilanzsumme von zirka 6,2 Mrd. Euro die fünftgrößte Sparkasse in Niedersachsen.

Landrat Wiswe bestärkt die Vorstandsüberlegungen: „Eine solche Fusion muss wohl überlegt sein. Es müssen viele Fragen geklärt werden. Aber wir sind vom Nutzen für die Menschen in der Stadt Celle und im Landkreis Celle überzeugt.“

Es wird im Zusammenhang mit der möglichen Fusion zu keinen weiteren Filialschließungen kommen. Ebenso sind betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Die Ergebnisse der Fusionsverhandlungen sollen spätestens im März 2019 vorliegen und den Gremien für den weiteren Entscheidungsprozess vorgestellt werden.

Beide Sparkassen haben bereits Umstrukturierungen in ihren Geschäftsstellenbereich angeschoben. Die Anzahl der vorhandenen Geschäftsstellen wird Ende 2019 74 Standorte betragen, davon 35SB-Standorte.

PR

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