Lichter für den Frieden leuchten in Eschede

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ESCHEDE. Ganz nach dem Motto „Suche den Frieden und jage ihm nach“ fand am Samstag die Veranstaltung „Lichter für den Frieden“ in Eschede statt. „Frieden ist nicht selbstverständlich“ und so wollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zeichen setzen, ein Licht, das in die Dunkelheit strahlt.

Der Arbeitskreis für Frieden und Demokratie und die evangelische Kirche in Eschede luden am Samstag in den Bahnhof in Eschede ein. Viele Kerzen und Leckereinen wurden aufgestellt und die Besucherinnen und Besucher rückten bei Kerzenschein eng zusammen.

Pastorin Franziska Baden von der Johannis-Gemeinde in Eschede hielt eine kurze Andacht. Ein Licht für den Frieden in der Dunkelheit war das Thema des Spätnachmittags und die einsetzende Dunkelheit unterstrich die Atmosphäre.

Auch die Liedauswahl, wie „Mache dich auf und werde Licht“ und „Licht der Liebe“ ließen die Stunden besinnlich werden.

Ortsbürgermeisterin Stephanie Bölke erinnerte an die Flüchtlingskrise und die Krisenherde in der Welt. Gerade in der heutigen Zeit werden wir durch Spendenaktionen immer wieder daran erinnert, so Bölke. Die Gefahr ist jedoch, wenn viele anders oder gar extrem denken, so entstehe Rassismus.

Unwissenheit und Ängste sind die Folge, warnt Bölke. Die Gefahr sieht die Ortsbürgermeisterin in der Verbreitung falscher Meldungen im Internet. „Wenn man es nur oft genug veröffentlicht, dann wird es schon irgendwann stimmen“, warnt Bölke.

Bölke wünscht sich eine Zukunft in Weltoffenheit und Toleranz: „Fangen wir in Eschede an“.

„Frieden ist nicht selbstverständlich“

So zündeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Kerze an, ließen ein Licht für den Frieden in der Dunkelheit erstrahlen. Gemeinsam trank man noch einen Tee oder Punsch. Kuchen, Kekse und andere Leckereinen warteten ebenfalls auf Abnehmer. Ein gelungenes kleines Fest, das musikalisch von Maximilian Baden mit der Gitarre begleitet wurde.

Redaktion
Celler Presse



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