Soll Celle ein sicherer Hafen für Geflüchtete werden?

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CELLE. Inga Marks (Ratsfrau): „Bei manchen Ratskollegen und Kolleginnen hören ich ein „Vielleicht“, „Warum“ oder gar „überflüssig“, doch für mich ist es völlig klar! Wir haben 2015 schon einmal bewiesen, dass wir Flüchtlingshilfe können. In Not geratenen Menschen, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um in einem fremden Land in Sicherheit zu leben und ihre Kinder in Frieden aufwachsen zu sehen, ist humanitäre Hilfe ganz direkt und nah und Vielen ein Grundbedürfnis.“

Aus diesem Grund habe Inga Marks jetzt das Thema als einen Antrag formuliert, denn sie möchte, dass Rat und Verwaltung sich zeitnah mit dem Thema auseinandersetzen und es nicht nur bei Lippenbekenntnissen in den Printmedien bleibe. „Ich bin mir sicher, dass unsere Bürger und Bürgerinnen, die Verwaltung und die Politik bereit und fähig sind, geflüchtete Menschen aufzunehmen und zu integrieren. Wir haben es einmal bewiesen und Celle muss diesen vorbildlichen Weg unbedingt weitergehen.“

Marks weiter: „Die zivilgesellschaftliche Initiative „Seebrücke – schafft sichere Häfen“ protestiert seit geraumer Zeit gegen das Sterben im Mittelmeer und gegen die Kriminalisierung von Seenotrettern und Retterinnen. Auch in Celle haben sich Bürger und Bürgerinnen an Aktionen der Seebrücke beteiligt und die Bewegung wächst stetig. Viele unterschiedliche Städte in Europa haben sich bereits solidarisiert und angeboten in Seenot geratene Menschen aufzunehmen. Auch Celle muss hier ebenfalls ein Zeichnen für Menschlichkeit und Frieden setzten.“

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