Wenn vier zu einem Rendezvous gehören – „Dating Deals“ im Christian-Gymnasium

HERMANNSBURG. Um die Liebe geht es bei dem Stück „Dating Deals“, das die Theater-AG des Christian-Gymnasiums kürzlich auf die Bühne gebracht hat. Die sich bei dieser Thematik unweigerlich ergebenden Verwicklungen sorgten für einen amüsanten Abend und viel Applaus.

Bei der Aufführung der Theater-AG des Christian-Gymnasiums ging es um die Liebe.

„Dating Deals“ ist eine Adaption der Filmkomödie „10 Dinge, die ich an dir hasse“. Darin verliebt sich der Jugendliche Cameron an seiner neuen Schule in die hübsche Bianca, die allerdings mit dem oberflächlichen Sockenmodel Joey zum Abschlussball gehen möchte. Bianca wiederum hat das Problem, dass sie aufgrund der Ängste ihres Vaters überhaupt nicht mit einem Jungen ausgehen darf – es sei denn, ihre Schwester Kat hat ebenfalls ein Date. Das ist aber unwahrscheinlich, da Kat selbst keinerlei diesbezügliche Interessen hegt und darüber hinaus als Kratzbürste der Schule verschrieen ist. Cameron fädelt daraufhin zusammen mit einem Freund eine Intrige ein, die diese Situation zu seinen Gunsten auflösen soll. Dies gelingt schlussendlich auf Umwegen, doch bis dorthin ist es ein weiter Weg voller brenzliger Situationen und emotionaler Verwirrungen.

Dieser weite Weg gestaltete sich allerdings sehr kurzweilig und das nicht nur, weil es in der Mitte eine Pause gab, in der die Mitglieder der von Catharina Findt und Markus Hiestermann geleiteten Schulgarten-AG Gebäck und Getränke anboten. Auch die Zumba-AG unter Leitung von Christin Weberling sorgte mit einer Tanz-Einlage für professionell dargebotene Abwechslung. Vor allem aber wartete die Aufführung selbst mit gewitzten Dialogen und einem Ensemble auf, das die Rollen aufs Authentischste ausfüllte. Den Darstellern aus den 7. bis 9. Klassen war in jeder Szene anzumerken, wie dicht der Stoff an ihre eigene Lebenswelt angelehnt ist und dass sie mit echter Leidenschaft spielten.

Ins rechte Licht setzte das Geschehen auf der Bühne die Technik-AG (Jochen Gros) und die Arbeitsgemeinschaften Bühnenbild (Michael Koeppen) und Maske (Frank Dehn) trugen ihr Übriges dazu bei, dass der Abend zum Erfolg wurde. Zusammen mit allen Beteiligten ist den Deutschlehrerinnen Carina Mersmann und Alisa Thunecke, die die Theater-AG neuerdings leiten, mit ihrem ersten Stück eine Produktion gelungen, die zum einen das Publikum mit lang anhaltendem Applaus quittierte, die zum andern aber auch bei den Jugendlichen dafür gesorgt haben dürfte, sich bewusst mit der Frage auseinanderzusetzen, auf was es in der Liebe wirklich ankommt. Dies ist sicherlich nicht die schlechteste Übung fürs Leben – denn die Verwicklungen kommen unweigerlich.

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