„Freundschaften entstehen nicht zwischen Staaten, sondern zwischen Menschen“ – Celle und Meudon erneuern Partnerschaftsversprechen

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CELLE. Was Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Dienstag im Großen mit der Unterzeichnung des Vertrags von Aachen dokumentiert haben, das gelang auch unserem Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge und seinem französischen Amtskollegen Denis Larghero. Sie erneuerten am Wochenende das Partnerschaftsversprechen zwischen den Städten Meudon und Celle. Dazu war auf Einladung eine sechsköpfige Delegation aus Rat und Verwaltung vom 18. bis 20. Januar in Celles Partnerstadt gereist.

„Wenn aus Feinden Freunde werden“, so wurden die historischen Ereignisse, die vor 56 Jahren mit dem Élysée-Vertrag besiegelt wurden, dieser Tage von der Presse umschrieben. Gemeint ist, dass sich seinerzeit die beiden Völker, die sich einst im Krieg als Kontrahenten gegenüberstanden, versöhnten und künftig gemeinsam dem Frieden und der Freundschaft in der damaligen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft verpflichteten.

Diesen Gedanken lebt die Stadt Celle seit langem, denn Meudon und Celle pflegen bundesweit die älteste französisch-deutsche Städtepartnerschaft und feierten im vergangenen Jahr das 65-jährige Jubiläum. Am Sonnabend wurde im Rahmen eines Festaktes in den repräsentativen Räumen des „Potager du Dauphin“ das Partnerschaftsversprechen mit den Unterschriften der beiden Stadtoberhäupter besiegelt. Beide – Nigge und Larghero – eint, dass sie das Miteinander nicht allein auf oberer Ebene gestaltet wissen wollen. „Freundschaften entstehen nicht zwischen Staaten, sondern zwischen Menschen“, betonte OB Nigge in seiner Ansprache. „Vielmehr ist es die Bürgerschaft, sind es die Aktiven in Vereinen und Verbänden, die unsere Völkerfreundschaft mit Leben erfüllen sollen.“ Und die beiden Stadtoberhäupter taten es abermals Macron und Merkel gleich, als sie ein Hauptaugenmerk auf das Thema Jugendbegegnungen legten. Nur so kann der Gedanke der gegenseitigen Städte- und Völkerfreundschaft auch in den künftigen Generationen verankert werden. Für Nigge „eine Investition in die Zukunft und unbezahlbare Friedensdividende“.

Entsprechend positiv fiel nach Rückkehr das Fazit der Celler Delegation aus: „Wir sind stolz auf diese Partnerschaft und wollen durch viele gesellschaftliche Austausche für mehr gegenseitiges Verständnis sorgen und damit letztlich einen kleinen Teil zu einem friedvollen und gemeinsamen Europa beitragen“.

PR
Fotos: Stadt Celle

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