UWG Winsen/Aller: „Bürgermeister Oelmann kümmert sich nicht um die Sorgen der Winser Bürger“

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WINSEN/Aller. Der Ratsherr Horst Arndt der UWG Winsen/Aller hat Bürgermeister Oelmann am Freitag, den 26.04.2019 um 16.19 Uhr aufgefordert, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung zur Umweltverträglichkeit des Einbaues von abgefrästem Straßenmaterial im offenen Wegebau auf Sandwegen vorzulegen. Zuvor hatte die Kämmerin Anke Schumann die Ortsbürgermeister/in von Winsen am Donnerstag, den 25.04.2019 spätnachmittags darüber informiert, dass diverse Feldwege in Winsen durch abgefrästes Straßenmaterial ausgebessert werden sollen, welches bei der Reparatur der Landesstraße L-180 anfällt.

Grundsätzlich befürwortet die UWG die Ausbesserung von Wirtschaftswegen. Wenn diese Maßnahme jedoch mit abgefrästem Asphalt aus einer Deckschicht einer viel befahrenen Straße geschehen soll, die – so die Befürchtung der UWG – naturgemäß mit diversen giftigen Schadstoffen belastet ist, teile die UWG die Sorge vieler Bürger um die Umwelt, und zwar solange, bis ein entsprechender amtlicher Unbedenklichkeitsnachweis vorliege.

Der Bürgermeister habe eine Bescheinigung auf Umweltverträglichkeit nicht beibringen können, ein Nachweis liege der Gemeindeverwaltung offensichtlich auch nicht vor. Er verliere auch kein Wort darüber, ob er bei der Genehmigung dieses Vorhabens die Problematik einer Schadstoffbelastung des Asphalts geprüft habe. Aufgrund seines Verhaltens sei dieses nicht anzunehmen.

BM Oelmann habe es gegenüber Horst Arndt auch abgelehnt, sich um einen Nachweis zu kümmern. Stattdessen habe er es dem Ratsmitglied Ton freigestellt, dieses selbst zu tun.

Die UWG sieht im Verhalten des Bürgermeisters ein mangelhaftes Verantwortungsgefühl für die Umweltbelange in seiner Gemeinde. Er sei nicht in der Lage, die Besorgnis von Bürgern zu verstehen und sei nicht gewillt, zur Aufklärung der Situation sachlich beizutragen.

Da die Ausbesserungsarbeiten bereits heute beginnen sollen, sieht die UWG
Gefahr im Verzuge und hat noch in der Nacht das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises eingeschaltet, um die Rechtmäßigkeit des Einbaus von verbrauchtem Asphalt zu prüfen und gegebenenfalls den Einbau zu verhindern.

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