FDP-Kreisvorsitzender Robert Kudrass zum Rücktritt von Dr. Jörg Nigge aus dem AKH-Aufsichtsrat: „Zeitdruck und einseitige Informationen“

CELLE. „Ich kann den Schritt nachvollziehen“, kommentierte der FDP Kreisvorsitzende Robert Kudrass den Rücktritt des Celler Oberbürgermeisters Dr. Nigge aus dem Aufsichtsrat des AKH.
Nach der vom Aufsichtsratsvorsitzenden Wiswe geführten Diskussion um die Aufsichtsratsplätze der Stadt Celle und den Entwicklungen der letzten Woche sei dieser Schritt „nur konsequent“.

„Wir haben in der FDP eine intensive und langanhaltende Diskussion auf Kreisebene geführt und sogar fachliche externe Beratung geladen, um Kreisvorstand und Kreistagsfraktion breitere und umfangreichere Informationen zu bieten als diejenigen, die die Kreistagsmitglieder vom Landrat Wiswe erhalten haben. Grundsätzlich war zu entscheiden, ob hier der Beschlussvorlage des Kreistages (33,4 Mio. Euro für das AKH Celle) oder ob einer geregelten Insolvenz und einem anschließenden Erwerb des Krankenhauses aus der Insolvenzmasse zugestimmt werden kann, um Mitarbeitern und Betrieb eine sichere Zukunft zu ermöglichen“, erläutert Kudrass.

Weiter sei immer wieder der entstandene Zeitdruck und die nicht ausreichend vorhandenen Informationen bemängelt und beraten worden. Für die FDP sei klar, ein „Weiterso“ kann und darf es zu diesem Thema nicht geben. Entscheidungen über eine Summe von 45 Mio. Euro und damit auch eine finanzielle Freigabe von Mitteln generationsübergreifend dürfen nicht wieder unter einem derartigem Zeitdruck stehen. Gleichzeitig fordern die Freien Demokraten zum wiederholten Mal die zwingend nötige Transparenz in dieser Sache.

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Foto: Lieselotte Heinrich

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