Volksbank stärkt die individuelle Beratung

CELLE. In komplexen Zeiten wie heute ist der Beratungsbedarf von Bankkunden so hoch wie noch nie. Immer neue gesetzliche Regelungen und leider auch immer wieder Krisen sorgen dafür, dass auch die Kunden der Volksbank regelmäßig ihren Berater aufsuchen.

Dabei hat sich das Kundenverhalten in den letzten Jahren ebenfalls massiv verändert. Den klassischen „Schalterkunden“, wie man ihn aus vielen Bankklischees noch kennt, gibt es heutzutage so gut wie gar nicht mehr. Das tägliche Bankgeschäft, Überweisungen, Serviceaufträge oder die Bargeldversorgung werden zum überwiegenden Teil über SB-Geräte, die Online-Filiale oder unsere neue Telefonfiliale erledigt.

„Unser SB- und Online-Angebot steht rund um die Uhr zur Verfügung“, berichtet Frank Bonin, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Südheide – Isenhagener Land – Altmark, „und es ist für unsere Kunden heute selbstverständlich. Die Wachstumszahlen in der Nutzung der SB-Geräte, unseres Online-Banking und vor allem der VR-BankingApp für das mobile Banking sind enorm und sprechen für sich.“

Genau andersherum sehe es allerdings mit dem bedienten Service in den Geschäftsstellen aus. Hier verzeichnet die Volksbank bereits seit einigen Jahren einen stetigen Rückgang. „Wir halten unser Serviceangebot in den Geschäftsstellen so lange wie möglich aufrecht, aber wenn es nicht mehr in Anspruch genommen wird, müssen auch wir irgendwann die Konsequenz daraus ziehen“, ergänzt Vorstandsmitglied Markus Creydt. „Außerdem werden unsere Mitarbeiter aus dem Service dringend für Beratungen benötigt, die von unseren Kunden weiter stark nachgefragt wird.“ Natürlich wolle man auch weiterhin in der Fläche vertreten bleiben, aber es müsse der Entwicklung Rechnung getragen werden und wirtschaftlich vertretbar bleiben.

„Zum Glück handeln wir aus einer starken Position heraus. Ansonsten gäbe es vermutlich deutlich stärkere Einschnitte“, berichtet Frank Bonin, „wir können der Entwicklung schrittweise folgen, weil die Volksbank auf soliden Beinen steht. Wer Kunde einer gesunden und leistungsfähigen Bank oder Sparkasse sein will, der muss andererseits akzeptieren, dass dazu die entsprechenden betriebswirtschaftlichen Entscheidungen getroffen werden.“

Deshalb werde es zum 30. September 2019 Änderungen in der Filialstruktur geben: „Unsere Geschäftsstellen in Garßen und in Kusey werden wir ab diesem Termin als reine SB-Center betreiben. Die bekannten Ansprechpartner betreuen unsere Mitglieder und Kunden von den benachbarten Geschäftsstellen Lachendorf beziehungsweise Klötze aus oder suchen sie auf Wunsch natürlich für eine Beratung auch gerne zu Hause auf“, erklärt Markus Creydt.

„Unsere Geschäftsstelle Steinhorst werden wir als ‚SB-Center mit Terminberatung‘ weiterführen. Das heißt, für Kontoauszüge und die schnelle Bargeldversorgung steht das SB-Angebot unverändert vor Ort zur Verfügung. Beratungsgespräche sind nach vorheriger Terminvereinbarung in unseren Räumen ebenfalls weiterhin möglich.“

Zusätzlich dazu werden zum 30. September die Öffnungszeiten für den bedienten Service vereinheitlicht. Einzig in Groß Oesingen, Grußendorf und Ehra-Lessien werden in Folge der stark gesunkenen Nachfrage die Präsenzzeiten für den bedienten Service auf drei Vor- beziehungsweise Nachmittage pro Woche reduziert. „In allen anderen Geschäftsstellen und KompetenzCentern stehen unsere Mitarbeiter montags bis freitags vormittags von 9 Uhr bis 12.30 Uhr und am Montag, Dienstag und Donnerstag nachmittags von 14 Uhr bis 17 Uhr für den bedienten Service zur Verfügung“, so Frank Bonin weiter. „Eine individuelle Beratung ist natürlich weiter unabhängig von diesen Zeiten möglich, und zwar von acht bis acht.“

Darüber hinaus böte die Telefonfiliale sozusagen einen „bedienten Service von zuhause aus“ wochentags sogar von 8 Uhr morgens bis 18 Uhr abends an. Unter der zentralen Rufnummer 05141 987-8700 kümmern sich erfahrene Bankmitarbeiter aus der Region um die Anliegen der Kunden und können telefonisch nahezu alle Serviceleistungen anbieten, die es in der Geschäftsstelle auch gibt.

PR

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