„Aufbruch ins Ungewisse“ – Film- und Diskussionsabend am 1. September in Eschede

ESCHEDE. Am 1. September lädt der Arbeitskreis für Demokratie und Menschenrechte in Eschede zu einem Film- und Diskussionsabend ein. Der ARD-Fernsehfilm „Aufbruch ins Ungewisse“ wurde 2018 ausgestrahlt und bewegt seitdem die Gemüter. Dieser Film ist eine gute Grundlage, die Rollen der Flucht einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen.

Die ungewöhnliche Perspektive zeigt eine vierköpfige Familie, die in einer nicht so fernen Zukunft, vor einem totalitären Regime von Deutschland nach Südafrika fliehen muss. Diese Zukunft ist im Film jedoch nur kurz angerissen. Die Zuschauer werden durch die Ereignisse gleich ins hier uns jetzt zurückgeholt und begleitet die Familie auf ihrer Odyssee. Diese umgekehrte Situation der Flucht setzt Regisseur Kai Wessel in eindrucksvollen Bildern in Szene, und die dramatischen Geschehnisse werden von den Hauptdarstellern Fabian Busch, Maria Simon und Athena Strates emotional lebendig umgesetzt.

Der deutsch-südafrikanische Fernsehfilm wurde von Degeto Film, dem WDR und Hager Moss Film für die ARD produziert und regt nach wie vor zum Nachdenken an.

Der Arbeitskreis für Demokratie und Menschenrechte in Eschede lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 1. September, um 19.00 Uhr, in das Christophorushaus in Eschede ein.

Vor dem Film wird in das Thema der Flucht- und Vertreibung eingeführt und darüber diskutiert. Gegen 20.00 Uhr beginnt die Vorführung des Films „Aufbruch ins Ungewisse“. Im Anschluss sind alle eingeladen, sich direkt über die Geschehnisse des Films auszutauschen.

Datum: 1. September 2019
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Ort:  Christophorushaus, Osterstraße 3b, 29348 Eschede
Eintritt: frei – um Spende wird gebeten.

Die Diskussionen werden moderiert; der Arbeitskreis für Demokratie und Menschenrechte freut sich dabei auf eine rege Beteiligung.

Getränke und Kleinigkeiten werden kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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