Landtagspräsidentin besucht Otto-Haesler-Stiftung

CELLE. Im Rahmen ihrer Sommerreise auf den Spuren des Bauhauses hat die Niedersächsische Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta am vergangenen Dienstag als erste Station Celle besucht. Im Otto-Haesler-Museum wurde sie von Stadtbaurat Ulrich Kinder als Vorsitzendem und Rudolf Becker als Geschäftsführer der Otto-Haesler-Stiftung begrüßt.

Im frisch modernisierten Museum informierte sich Dr. Andretta über Leben und Werk Otto Haeslers. Auf besonderes Interesse stießen die zwei, ebenfalls zum Museum gehörenden, originalen Musterwohnungen in der Siedlung „Blumläger Feld“.

Auf dem Programm der Landtagspräsidentin standen weitere Haesler-Bauten in Celle: die Siedlung „Italienischer Garten“, die Altstädter Schule und die Direktorenvilla. Hier besichtigte Dr. Gabriele Andretta die Ausstellung „otto haesler –neues bauen“ mit Originalfotos aus den 1920er Jahren, die noch bis zum 28. September zu sehen ist.

Das Abschlussgespräch fand schließlich stilgerecht im Café Kiess statt, das auf Haeslers Planungen basiert und nach einer Renovierung im alten Glanz erstrahlt. „Es zeigt sich erneut, dass wir in Niedersachsen gemeinsam mit Alfeld der Standort für Bauhaus-Architektur sind und zunehmend auch so wahrgenommen werden“, resümiert Stadtbaurat Kinder. „Den Besuch von Frau Dr. Andretta empfinden wir als Auszeichnung gerade auch der ehrenamtlich Tätigen in der Otto-Haesler-Stiftung“.

Übrigens: Der Grundriss einer Wohnung am „Blumläger Feld“ ist – auf einen Teppich gedruckt – ab dem 9. September zentraler Blickfang der Ausstellung „Der Traum vom neuen Leben – Niedersachsen und das Bauhaus“ im Niedersächsischen Landtag.

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