Grüne fassungslos zur Verdrängung der „Omas gegen Rechts“ von ihrem Stammplatz in der Innenstadt

CELLE. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen Ratsfraktion, Bernd Zobel, ist fassungslos, wie leichtfertig die Stadtverwaltung mit dem Engagement älterer Celler Bürgerinnen und Bürger umgeht und nimmt Stellung zur Verdrängung der Aktivisten „Omas gegen Rechts“ von ihrem Stammplatz:

„Seit Wochen engagieren sich Menschen unaufgeregt aber unermüdlich für die Demokratie. Deutschlandweit wird diese Form des Protests als vorbildliches und mutiges Bürgerengagement gefeiert. Doch statt dieses Engagement zu fördern und zu loben, werden ältere Menschen des Platzes verwiesen wie Querulanten. Statt ihnen einen angemessenen Raum zu geben, wird ihr Einsatz an den Rand gedrängt – angeblich aus versammlungsrechtlichen Gründen. In Zeiten, wo sich alle Forscher einig sind, dass unsere Demokratie akut gefährdet ist, sollte man sich als Stadtverwaltung genau überlegen, ob solche Maßnahmen geeignet sind und welches Signal damit in die Bevölkerung gesandt wird.

Man stelle sich einmal vor, was passiert wäre, wenn sich die “Omas gegen Rechts“ der Aufforderung der Stadtverwaltung widersetzt hätten. Wenn sie einfach an ihrem Stammplatz vor Nordsee geblieben wären. Wären sie dann polizeilich abgeführt worden, weil sie den öffentlichen Frieden stören? Denn nichts anderes sagt die Stadtverwaltung, indem sie das Versammlungsrecht bemüht“, so Zobel und fährt fort: “Die Haltung der Grünen dazu ist eindeutig: engagierte Menschen, egal welchen Alters, sind keine Störenfriede. Auch nicht in der besinnlichen Weihnachtszeit.“

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