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INTERKULTURELLE THEOLOGIE HAT ZUKUNFT! – FIT möchte verbleibende Zeit für gute Ausbildung und Stärkung ihrer Netzwerke nutzen

HERMANNSBURG. Die Fachhochschule für interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT) erlebt gerade bewegte Zeiten: Im März hat der Missionsausschuss (MA), das Aufsichtsgremium des Ev.-luth. Missionswerkes in Niedersachen (ELM), beschlossen, die beiden Bachelor-Studiengänge der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT) auslaufen zu lassen und die Fachhochschule binnen einer Übergangsfrist zu schließen. Obwohl die FIT wegen der guten Qualität in Lehre und Forschung und wegen ihres für Gesellschaft und Kirchen relevanten Bildungsangebotes hohes Ansehen insbesondere bei Akteuren aus Wissenschaft, Mission und Ökumene genießt, hatten bei der Entscheidungsfindung des MA letztlich finanzielle Aspekte Vorrang.

Zur Freude der FIT hat vor wenigen Tagen nun der das Missionswerk leitende Missionsvorstand zugestimmt, dass die Hochschule trotz des Schließungs-beschlusses zum Wintersemester 2021/22 noch einmal Bachelor-Studierende aufnimmt. „Diese Möglichkeit einer würdigen Gestaltung der noch bestehenden Laufzeit, aber auch die vielen positiven und unterstützenden Rückmeldungen, die uns in den vergangenen Wochen erreicht haben, sind für uns eine große Motivation in diesen herausfordernden Zeiten“, kommentierte der Rektor der FIT, Prof. Dr. Wilhelm Richebächer die Entscheidung.

Es ist sichergestellt, dass die Studierenden, die das Studium bereits begonnen haben oder im Oktober 2021 aufnehmen werden, den Bachelor-Abschluss inner-halb der Regel- bzw. Höchststudienzeit gemäß der jeweiligen Prüfungsordnung erwerben können. Hierzu Rektor Richebächer: „Durch entsprechende Organisation sowie durch intensive persönliche Begleitung und Beratung der Studierenden werden wir unser Möglichstes tun, um an der FIT auch in der uns verbleibenden Zeit gute Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige Lehre und Forschung zu schaffen und die Studierenden darin zu unterstützen, das Studium in den vorgegebenen drei bzw. vier Jahren erfolgreich abzuschließen“.

Ungeachtet des Schließungsbeschlusses will die FIT sich weiterhin für die Stärkung und Nutzbarmachung der interkulturellen Theologie in Kirche, Wissenschaft und Gesellschaft einbringen. Dazu gehört, in der verbleibenden Zeit noch vielen Studierenden an der FIT eine akademische Ausbildung zu ermöglichen, der ein in Deutschland einzigartiges interkulturelles und globales Konzept zugrunde liegt. Aber auch die Netzwerke in Wissenschaft, Mission und Ökumene sollen gestärkt werden, damit die interkulturelle Theologie sich weiter positiv entwickeln, ihr Potential ausschöpfen und zu einer interkulturellen Öffnung auch der Kirchen beitragen kann.

Und wie blickt Rektor Richebächer in die Zukunft? „In einer Welt, die immer stärker geprägt wird von Globalisierung, Migration und Begegnungen von Menschen unterschiedlicher kultureller und religiöser Prägung, haben interkulturelle Theologie und die Kompetenzen, die wir an der FIT vermitteln, großes Potential und Zukunft – davon bin ich überzeugt.“

Hinweis: Für Studierende, die kein Visum benötigen, sind Bewerbungen bis zum 15.09.2021 möglich. Einzelheiten dazu und zum Studienangebot der FIT: https://www.fh-hermannsburg.de/

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