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Investition in Ehrenamt und Sicherheit – Baustart Feuerwehrgerätehaus Westercelle

WESTERCELLE. „Wir geben alles für unsere Feuerwehr und damit für das Ehrenamt in unserer Stadt“, betont Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge. Aktueller Anlass: Am heutigen Mittwoch, 26. Mai,  ist Baubeginn für das neue Feuerwehrgerätehaus in Westercelle. Damit wird mehr als ein langgehegter Wunsch der Blauröcke erfüllt, die bis dato in beengten Verhältnissen und nicht mehr ganz zeitgemäßer Ausstattung ihren Dienst versehen mussten. „Nicht zuletzt eine Investition in die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger, denn eine schlagkräftige und gut gerüstete Feuerwehr an einem zentralen Standort ist natürlich viel schneller am Brand- und Gefahrenherd im Einsatz“, so Nigge. Nachdem im vergangenen Jahr die Feuerwehr in Scheuen den Schlüssel für ihr neues Gerätehaus in Empfang genommen hat, geht es nun – genau ein Jahr nach Planungsbeginn – in Westercelle endlich los!

Der erste Bagger rollt. Voraussichtlich im Sommer 2022 können sich die Westerceller Blauröcke über ein neues Feuerwehrgerätehaus freuen.

Seit dem 13. Mai sind alle Naturschutzmaßnahmen abgeschlossen, am 19. Mai wurde die Baugenehmigung erteilt, ab jetzt rollen die Bagger an der Hannoverschen Heerstraße. Auf dem rund 3.600 Quadratmeter großen Grundstück stehen zunächst Erdarbeiten an, bevor es dann sukzessive mit dem Rohbau weitergeht. Voraussichtlich im August 2022 soll alles fertig sein.

Und das ist geplant: Die Freiwillige Feuerwehr Westercelle erhält ein funktionales Gebäude in Holzrahmenbauweise, das auch hinsichtlich der technischen Ausstattung und dem Flächenbedarf für die Fahrzeuge den notwendigen Anforderungen entspricht. Konkret heißt das, es entsteht eine Fahrzeughalle, die Platz für vier Einsatzfahrzeuge bietet mit einem angrenzenden Lagerraum. Hinzu kommen ein Büro für zwei Personen, ein Schulungsraum, in welchem 80 Menschen Platz finden, ein Raum für die Jugendfeuerwehr sowie Sanitär- und Umkleideräume für die zurzeit 60 Männer und 20 Frauen. 28 Pkw sowie 20 Fahrradstellplätze runden das Ensemble ab.  

„Rund 2, 7 Millionen Euro nehmen wir dafür in die Hand – inklusive externer Planungsleistungen“, rechnet der OB. „Einmal mehr kann ich sagen, dass hier jeder Euro gut eingesetzt ist. Das muss uns der Schutz unserer Bevölkerung und die Unterstützung der engagierteren Feuerwehrmänner und -frauen, die einen großen Teil ihrer Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen, wert sein!“

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Foto: Stadt Celle





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