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Förderverein finanziert weitere Baumpflanzungen auf Everser Streuobstwiese

EVERSEN. Kürzlich wurden auf der Streuobstwiese des Everser Landwirts Wilhelm Stratmann weitere Baumpflanzungen vorgenommen. Finanziert vom Förderverein Dorfleben Eversen dienen die Nachpflanzungen, die Hans-Otto Schrade und Marcel Engwer durchführten, dem langfristigen Fortbestand der ökologisch wertvollen Streuobstfläche.

Mit „Danziger Kantapfel“ und „Geheimrat Dr. Oldenburg“ wurden zwei Apfelbäume sowie mit „Die Köstliche von Charneux“ erstmals auch ein Birnbaum gepflanzt. Der Streuobstbestand wurde Anfang der 1950er Jahre angelegt. Der überwiegende Teil der rund 70 Jahre alten Bäume zeigt altersbedingte Vitalitätseinschränkungen: Baumkronen drohen auseinanderzubrechen, stärkere Äste sterben ab. Auch die letzten trockenen Sommer haben den Bäumen zugesetzt. Hinzu kommt, dass sich die Arbeitsgruppe nun einer weiteren Herausforderung stellen muss: Durch Mäusefraß an den Wurzeln sind drei vor wenigen Jahren gepflanzte Apfelbäume wieder abgestorben bzw. gar nicht erst richtig angewachsen. Bei den drei jetzt gesetzten Bäumen wurden größere Pflanzen mit starken Wurzelballen ausgewählt, die Pflanzlöcher wurden zudem mit engmaschigem Drahtgeflecht ausgelegt, um – zumindest in den ersten Jahren des Anwachsens – die Mäuse von den frischen Wurzeln fernzuhalten. Im Anschluss an die Pflanzarbeiten kümmerte sich die Arbeitsgruppe noch um den Apfelbaum auf der Everser Maibaum-Fläche und nahm hier einen behutsamen Pflege- und Erziehungsschnitt vor.

Marcel Engwer
Fotos: Jürgen Engwer






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