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Auch das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) unterstützt Einladung zur Interkulturellen Woche

HERMANNSBURG/HAMBURG. „Die Arbeit evangelischer Missionswerke ist geprägt von ihren interkulturellen und internationalen Beziehungserfahrungen. Deshalb stehen wir grundsätzlich für einen respektvollen Umgang mit allen Menschen“, so Rainer Kiefer, Direktor des Dach- und Fachverbandes Evangelischen Mission Weltweit (EMW), dem auch das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) angehört.

Bei allen kulturellen Unterschieden der Missionswerke-Gemeinschaft und ihrer Träger*innen stehe eine „versöhnte Verschiedenheit“ für diese christlichen Organisationen im Mittelpunkt ihrer Arbeit. „Gemeinschaftlich unterstützen wir das Recht aller Menschen, überall ein menschenwürdiges Leben zu führen“, betont Pastor Kiefer.

Mit den Partner*innen aus Kirchen vornehmlich aus dem globalen Süden setzen sich die Missionswerke für die Menschenrechte ein, erklärt Kiefer. Dazu zähle auch das Recht auf freie Entscheidung eines jeden Menschen hinsichtlich der Religionsausübung. „Dabei beschränken wir uns nicht auf Menschen, mit denen wir einen Glauben teilen, sondern engagieren uns grundsätzlich für das Recht auf freie Religionsausübung“, so der EMW-Direktor.

Das ELM unterstützt die Einladung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), an der Interkulturellen Woche im September teilzunehmen, die in diesem Jahr unter dem Motto „#offengeht“ veranstaltet wird. Denn, so  ELM-Direktor Michael Thiel, „in unserer Arbeit haben wir immer wieder mit Grenzen in den Köpfen und Worten von Menschen zu tun. Wir machen aber auch viele gute ermutigende Erfahrungen in der weltweiten Zusammenarbeit.“

Nach der zentralen Eröffnung der Interkulturellen Woche in Rostock am 26. September werden in der darauffolgenden Woche in vielen Gemeinden Veranstaltungen angeboten werden. Die Interkulturelle Woche findet seit 1975 im September statt. Sie geht auf eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der EKD und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie zurück. Sie wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen.

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