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Zukunftsschule Oberschule an der Welfenallee auf dem Weg zur Lions-Leuchtturmschule – Schülerfirma glänzt bei Clubabend des Lions Clubs Celle

CELLE. Erster Tag der Herbstferien an der Oberschule an der Welfenallee: Bereits ab 14 Uhr herrschte ein emsiges Treiben in der Schulküche. Die Zehntklässler der Schülerfirma begannen unter der professionellen Anleitung der beiden verantwortlichen Lehrkräfte, Antje Schiroky und Ulrike Weber, mit den Vorbereitungen für ein italienisches Büffet, das alle an diesem Abend geladenen Gäste restlos begeistern sollte. Das Lob eines Clubmitglieds „Das war das beste Vitello tonnato, das ich in den letzten Jahren gegessen habe!“, erfüllte die Schülerinnen und Schüler dann auch mit großem Stolz.

Zu Gast an der Schule war am Abend des 18. Oktober 2021 der Lions Club Celle, der in der Mensa ab 19.30 Uhr seine Clubsitzung abhielt und sowohl vom Schulleiter, Sven Sievert, als auch vom Präsidenten, Lars Janßen, herzlich willkommen geheißen wurde. Dr. Stéphane Zake repräsentierte darüber hinaus als Präsident den Lions Club Celle Residenzstadt.

Die Idee für diese ungewöhnliche Location für einen Clubabend wurde in intensiven Gesprächen mit dem Lions-Quest-Beauftragten, Bernd Habekost, über die Entwicklung der Oberschule an der Welfenallee zu einer von deutschlandweit 100 Lions-Leuchtturmschulen, geboren. Die Didaktische Leiterin der Schule, Susi Schult, nutzte an diesem Abend die Gelegenheit, um den Lions Clubs nach den kulinarischen Genüssen, die Schule und ihr Profil zu präsentieren. Der Fokus der Präsentation lag auf der Umsetzung von Lions-Quest, dem Programm der Lions zur Förderung der Lebenskompetenzen der Schülerinnen und Schüler sowie weiteren Konzepten der Schule, die soziales Lernen fördern und gleichzeitig Präventionsarbeit leisten. Die Clubmitglieder zeigten sich sehr beeindruckt von der Vielfalt der bestehenden Konzepte und ganz besonders die zwei tierischen pädagogischen Mitarbeiter, die ausgebildeten Schulhunde Emma und Oskar, begeisterten die Lions.

Nicht ganz ohne Stolz berichtete Frau Schult davon, dass die Oberschule an der Welfenallee als eine von 65 niedersächsischen Schulen im September 2021 vom Kultusministerium die Zusage für die Teilnahme am Modellprojekt Zukunftsschule erhalten hätte. Das Konzept mit dem Titel „Selbstwirksamkeit jetzt!“, das von der Steuergruppe der Schule entwickelt wurde, will in einem sogenannten Whole-School-Approach das Lernen und die Schule zukunftsfähig weiterentwickeln.

Um bei diesem Schulentwicklungsprozess möglichst die Denkansätze aller Lehrkräfte und darüber hinaus auch die der anderen an Schule vertretenen Professionen einzubeziehen, wird an der Oberschule an der Welfenallee Ende Januar 2022 eine Zukunftswerkstatt, unter professioneller Leitung zweier Schulentwickler, stattfinden.

Die Voraussetzungen um eine Lions-Leuchtturmschule zu werden, sind von der Oberschule bereits zum größten Teil erfüllt worden. So sind beispielsweise alle Lehrkräfte der Schule in den Genuss von Lions-Quest-Seminaren gekommen und setzen das Gelernte mit einem schuleigenen Curriculum zum sozialen Lernen im Unterricht um. Was noch aussteht, um die letzten Stufen zur Spitze des Leuchtturms zu erklimmen, ist ein Projekt, das mit dem Lions Club und der Schule zusammen realisiert wird. Die Idee dazu lieferte das Brainstorming, das sich an die Präsentation anschloss. Die Clubmitglieder Bernd Habekost und Holger Koch bekundeten ihr Interesse für die Teilnahme an der geplanten Zukunftskonferenz. Und auch Dr. Stéphane Zake zeigte sich sehr interessiert an dieser Art von Kooperation. Damit wurde an diesem Abend eines der Ziele des Konzeptes für die Zukunftsschule umgesetzt: eine noch größere Öffnung der Schule.

Herr Janßen bedankte sich bei den einzelnen Akteuren der Schule, die für die Umsetzung des Abends verantwortlich waren, mit anerkennenden Worten und freundlichen Präsenten.
Als die Clubmitglieder gegen 23 Uhr die Mensa verließen, hörte man mehr als einmal den Ausruf „Ich wusste bislang gar nicht, was diese Oberschule für ausgezeichnete Arbeit leistet. Das müsste mehr publik gemacht werden!“.

Susi Schult
Fotos: Bernd Habekost






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