Das Kino achteinhalb zeigt in Kooperation mit der Bürgerinitiative Flotwedel und LiSt Celle den Film ALLES, WAS MAN BRAUCHT
CELLE/FLOTWEDEL. Was und wie viel brauchen wir wirklich für ein gutes Leben? Zusammen mit einem Kameramann macht sich Filmemacherin Antje Hubert auf die Reise durch Nord- und Ostdeutschland, von der Uckermark bis hoch hinauf auf die Halligen im Wattenmeer. Unterwegs trifft sie auf Menschen, die mit viel Engagement einen Dorfladen am Leben halten, wieder aufmachen oder mit neuen Ideen die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner mit Lebensmitteln versorgen.
In diesem ländlichen Mikrokosmos aus Kaufleuten und ihrer Kundschaft findet sie viele überraschende Beispiele für einen wertschätzenden Umgang mit Ressourcen und mit anderen Menschen. Ein Film mit stillen, kraftvollen Bildern, poetischen Animationen und besonderer Musik, und vor allem: ein leidenschaftliches Plädoyer für Orte, an denen man sich begegnen kann.
Antje Hubert macht seit vielen Jahren Filme über den ländlichen Alltag (VON BANANENBÄUMEN TRÄUMEN, DAS DING AM DEICH, DAS DORFORCHESTER), sie ist in Celle geboren und in Müden/Örtze aufgewachsen.Die Eröffnung des Müdener “Tante Hanna-Laden” war einer der Auslöser für sie, diesen Film zu machen.
Nach dem Film gibt es ein Gespräch mit Antje Hubert und Winfried Eberhardt vom Thünen-Institut in Braunschweig. Das Thünen-Institut hat eine bundesweite Studie zur Dynamik der Nahversorgung in ländlichen Räumen durchgeführt. Diese Studie ist nicht nur eine gut recherchierte Bestandsaufnahme, sondern gibt auch Handlungsempfehlungen, wie sich Dorfläden retten und wiederbeleben lassen und ist damit eine hervorragende Ergänzung zum Filmerlebnis.
Termin: Montag, 23.05.22 um 19 Uhr
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