Donnerstag, 22. Januar 2026

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Arbeitsbesuch in Celle: Generalkonsulin der Ukraine drückt Dankbarkeit für die Solidarität mit ihrem Land aus

Die Generalkonsulin der Ukraine in Hamburg, Dr. Iryna Tybinka, besuchte Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge in Celle. Anlass des Besuches: Es ist ihr ein besonderes Anliegen, dem OB persönlich für die Unterstützung der Ukraine sowie für die Hilfsbereitschaft der Stadt und ihrer Bürger zu danken.

Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge traf die Generalkonsulin der Ukraine, Dr. Iryna Tybinka, zum Arbeitsgespräch im Alten Rathaus.

„Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass alle schutzsuchenden Menschen sofort in eigenen Wohnungen untergebracht werden. Celle ist ein Vorbild der Hilfsbereitschaft. Ich danke der Stadtverwaltung sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die – jeder auf seine Weise – der Ukraine helfen,“ betont die Generalkonsulin. Sie unterstrich die große Anstrengung der Stadtverwaltung, die gemeinsam mit ehrenamtlicher Unterstützung Wohnraum ausstattet und so den Ukrainern eine sichere und private Unterkunft ermöglicht. Die ukrainische Diplomatin wurde über den ins Leben gerufenen Spielkreis für ukrainische Kinder informiert, der eine Wiederherstellung der Normalität für die Kleinsten ermöglicht, genauso wie die Integration in den Kindergärten und Grundschulen der Stadt Celle.

Während des Treffens wurde auch betont, dass die Spenden und Hilfsbereitschaft der Celler Bevölkerung ein wichtiges Zeichen, eine moralische Stütze für die Ukrainer und gleichzeitig überlebensnotwendig ist.

Dr. Tybinka ist es sehr wichtig, dass der Krieg gegen ihr Heimatland nicht in Vergessenheit gerät. In dem einstündigen Gespräch in Alten Rathaus schilderte sie die Situation der Menschen in der Ukraine, dabei klammerte sie auch Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung und die Beziehungen zu Celles Partnerstadt Tjumen nicht aus. Die Stadt Sumy sei nicht mehr besetzt, doch die Menschen dort benötigten für sich und die aufgenommenen Flüchtigen weiterhin Hilfe.

Dr. Jörg Nigge berichtete über die Hilfen für Sumy, sowie weitere geplante Hilfstransporte mit haltbaren Lebensmitteln, Medizin und Fahrzeugen. „Es ist uns wichtig zielgerichtet zu helfen. Ich stehe im engen Kontakt mit dem Rathaus in Sumy, so können wir gemeinsam den Zeitpunkt der Transporte und den Bedarf abstimmen,“ erläutert Dr. Nigge. Die Generalkonsulin tauschte sich im Anschluss mit zwei ukrainischen Familien, die derzeit in Celle wohnen, aus.

PR
Foto: Stadt Celle

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