Dienstag, 6. Oktober 2026

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„Runder Tisch“ sorgt für Fortschritt beim Ausbau der Windkraft im Landkreis Celle 

Investoren, Landbesitzer und Kommune sind sich seit langem einig: In der Samtgemeinde Lachendorf möchte man die Erzeugung erneuerbarer Energien durch Errichtung weiterer Windkraftanlagen ausbauen. Aber das dafür notwendige Regionale Raumordnungsprogramm lässt weiter auf sich warten. Nun erarbeiteten die Papierfabrik, die Samtgemeinde Lachendorf, der Landkreis Celle und der niedersächsische Umweltminister gemeinsam einen Lösungsansatz. Olaf Lies war auf Einladung der SPD-Landtagskandidatin Ros-Marie Siemsglüß angereist.

Die SPD-Landtagskandidatin Ros-Marie Siemsglüß und der Umweltminister Olaf Lies trafen sich mit interessierten Anwohnern und dem Vertreter der Landeigentümer, Christoph Düvel, im Windpark Schmarloh bei Hohne. „Hier ist Windkraft unstrittig. Hier möchten alle weitere Windkraftanlagen errichten“, leitet Siemsglüß das Gespräch mit den Anwesenden ein. Düvel erläutert die Vorreiterrolle des Windparks Schmarloh und das bislang ungenutzte Potenzial. „Wenn es nach uns ginge, würden wir gern nach Osten erweitern“, so der Vertreter der Landeigentümer. Anschließend wies Düvel aber auf ein entscheidendes  Problem hin. Die  Tiefflugzonen der Bundeswehr verlangsamen nach wie vor der Erstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms welches für den Ausbau des Windparks benötigt wird.

Überzeugt von der Bereitschaft, weitere Windkraftanlagen vor Ort zu errichten, fuhr Umweltminister Olaf Lies  anschließend in die Papierfabrik nach Lachendorf. Hier berieten die Geschäftsleitung der Drewsen Spezialpapiere GmbH, Vertreter des Landkreises Celle und der Samtgemeinde Lachendorf sowie der Umweltminister, um gemeinsam einen Weg zur Errichtung von weiteren Windkraftanlagen auch ohne Regionales Raumordnungsprogramm zu finden. „Ich habe bereits im Frühjahr mit dem Minister über dieses Problem beim Ausbau der Windkraft im Landkreis Celle und die Überlegungen der Firma Drewsen hinsichtlich einer isolierten Planung gesprochen sowie mit dem Umweltministerium nach einem Weg gesucht. Als Mitarbeiterin der Firma Drewsen empfahl ich zu einem „runden Tisch“ einzuladen, damit etwaige Lösungsansätze erörtert werden können“, so Siemsglüß.

Ein Lösungsansatz ist nun gefunden, den die Samtgemeinde Lachendorf und der Landkreis Celle gemeinsam mit dem niedersächsischen Umweltministerium weiter ausarbeiten wollen. „Wenn das so funktioniert, wäre das ein Turbo-Booster auch für andere Landkreise in Niedersachsen“, so Dr. Benien, technischer Leiter der Papierfabrik. „Ich komme dann in zwei Jahren zur Einweihung des neu errichteten Windparks wieder in die Samtgemeinde Lachendorf“, beendete der Umweltminister mit einem freudigen Lächeln das Gespräch.

PR

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