Mittwoch, 22. Juli 2026

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15 Jahre Förderverein Markmanns Spielzeugstuben – Viel Platz für Erinnerungen

In Markmanns Spielzeugstuben werden Erinnerungen lebendig, doch das beschauliche Museum benötigt auch Unterstützung vom eigenen Förderverein. Dieser Verein feiert nun 15-jähriges Bestehen und alle feierten am Samstag zusammen den Erfolg des Museums und das Engagement der vielen Helferinnen und Helfer.

Ohne die Familie Markmann und die Idee von 1980 hätte es das Museum nicht gegeben. 1986 hatte es die erste Ausstellung in der Mühle gegeben und die Kritiker verrissen zunächst das Vorhaben. Die Ausstellung war jedoch ein großer Erfolg und die Kritiker mussten eingestehen, dass die Idee tragfähig war.

Aus der Idee wurde schließlich ein ganzes Museum und die Liste der Exponate der privaten Sammlung wurde länger. Seit Juni 2000 sind die Spielzeugstuben nun öffentlich zugänglich. Nach dem Ableben von Richard Markmann musste Hildegard Markmann alles alleine stemmen. Die Spielzeugstuben sind ein eine beliebter Anziehungspunkt im Ort, und so hatte sich schnell ein Unterstützerkreis gebildet. Aus diesen Unterstützern wurde 2007 schließlich der Förderverein Markmanns Spielzeugstuben.

Noch heute steht die ganze Familie Markmann mit Kindern und Enkeln ganz hinter dem Museum. Immer mit dabei: Hildegard Markmann.

Der Vereinsvorsitzende Ully Meyer freute sich über die große Unterstützung der Mitglieder und dem Engagement der Freiwilligen. Für Meyer und den Verein hat sich vom Gründungsansatz „das Museum muss erhalten werden“ nichts verändert und mit vollem Elan packen alle mit an. Aber am Samstag sollte erst mal gefeiert werden.

Bürgermeister Heinrich Lange ließ es sich nicht nehmen, persönlich vorbeizukommen. Lange steht hinter dem Museum, in dem Vergangenes bewahrt und Erinnerungen wachgehalten werden. Die Spielzeugstuben sind – Dank des Engagements der Ehrenamtlichen – ein Aushängeschild für Eschede, so der Bürgermeister.

Ortsbürgermeisterin Stephanie Bölke sieht das Museum als Kleinod und Geschenk für alle. Die Wertschätzung ist für Bölke wichtig und sieht die Spielzeugstuben ebenso als Highlight für Touristen.

Hildegard Markmann berichtete in ihrer Ansprache von den Anfängen des Museums. Die ausgestellten Exponate zeigen hierbei die Entwicklung des 20. Jahrhunderts, denn vorher diente Spielzeug eher als Lehr- und Erziehungsmittel. Markmann freute sich, dass das Museum weit über Eschede hinaus bekannt und angesehen ist. Exponate werden außerdem bundesweit an andere Museen verliehen.

Während die Ausstellung von Jahr zu Jahr weiter wächst, bietet das Museum noch Raum für Sonderausstellungen. Für Abwechslung und neue Einblicke in weitere Bereiche ist somit gesorgt.

Fleißige Helferinnen und Helfer unterstützen nicht nur direkt im Museum, am Tag der Jubiläumsfeier hatten sie zusätzlich aufgebaut und für Kaffee und Kuchen gesorgt.

Die Freiwillige Feuerwehr Eschede unterstützte die Feier ebenfalls. Während hier die Kinder- und Jugendfeuerwehr selbst 60-jähriges Bestehen feiert, nutzte das Jugendorchester die Gelegenheit, die Feier an den Spielzeugstuben musikalisch zu untermalen. Ein Einsatzfahrzeug konnte bestaunt werden und eine Kinderaktion rundete das Programm am Festtag ab.

Die Spielzeugstuben freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher aus dem Landkreis und darüber hinaus. Die Türen stehen zugleich für Besuchergruppen und Schulklassen offen, nähere Informationen unter:

Markmanns Spielzeugstuben
Bahnhofstraße 1
29348 Eschede
www.spielzeugstuben.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag
jeweils 9 – 12 und 15 – 18 Uhr

Sonnabend, Sonntag, Montag, Feiertage
nach telefonischer Vereinbarung unter 05142/831

Redaktion
Celler Presse