Zum Inhalt springen
Anzeige
Anzeige

Sanierungsgebiet Neuenhäusen – Bürger bestimmen mit was gemacht werden soll

Bei der 1. Sanierungskonferenz am Freitag wurden die Weichen gestellt für eine Bürgerbeteiligung. Die sehr gut besuchte Sitzung wurde von der Stadtbaurätin Elena Kuhls geleitet, die die Bürgerinnen, die sich Wahl gestellt hatten, vorstellte. Neun Kandidatinnen und Kandidaten standen auf dem Wahlzettel.

Gewählt wurden als Mitglieder des begleitenden Arbeitskreises:

1. Frau Nora Bornemann
2. Herr Frank Meinecke
3. Herr Gunnar Thaden
Zusätzlich wurden drei Vertreter gewählt, die ggfs. nachrücken können.

Der Arbeitskreis versteht sich als Informationsschnittsstelle zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft. Er wird an Veranstaltungen im Sanierungsgebiet beteiligt und wird am Wirtschaftsplan mitwirken. Zudem hat er die Möglichkeit, zu den Schwerpunkten und Prioritäten innerhalb der Sanierungsziele Empfehlungen auszusprechen.

Als Maßnahmen in dem Zusammenhang der Sanierung wurde u.a. das ehemalige Stadtwerkegelände erwähnt, wie auch der Bereich Botan/Brillux, die für ganz andere Pläne des neuen Eigentümers weichen müssen.

Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt teilte gegenüber Celler-Presse.de mit: „Nun sind wir einen Schritt weiter, und ich freue mich, dass die Sanierung langsam Fahrt aufnimmt.“

Mit der Aufnahme des Stadtteils Neuenhäusen in das Städtebauförderungsprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten“ (ehemals Stadtumbau West) des Bundes und des Landes im Jahr 2019 haben die Stadt Celle und ihre Ortsteilbewohner die Chance erhalten, das Gebiet nachhaltig zu entwickeln, Strukturen zu stärken und sukzessive bestehende Defizite zu beseitigen. Insgesamt sollen in den nächsten Jahren bis zu 12,9 Mio. Euro im Gebiet für öffentliche und private Maßnahmen eingesetzt werden.

Die Fördergelder des Bundes und des Landes unterstützen die Städte und ihre Quartiersbewohner/ Eigentümer bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demographischen Wandels in Gebieten, die von städtebaulichen Funktionsverlusten und Strukturveränderungen betroffen sind.

Die Stadt Celle soll frühzeitig in die Lage versetzt werden, sich auf Strukturveränderungen und auf die damit verbundenen städtebaulichen Auswirkungen einzustellen. Ziel ist durch Wachstum und nachhaltige Erneuerung das Gebiete „Neuenhäusen“ zu einem lebenswerten Quartier zu entwickeln.

Noch in diesem Jahr soll eine weitere Konferenz stattfinden. Wahrscheinlich in der zweiten Jahreshälfte. Der begleitende Arbeitskreis trifft sich möglicherweise noch vor den Sommerferien.

Redaktion
Celler Presse
Foto von Pixabay von Pexels

Hinweis zu der Meldung
Diese Seite zeigt gesponsorten Marketing-Inhalt, Quell- und Informationslinks sowie extern eingespielte Banner und Flash-Anzeigen.


Anzeige