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Celler Jusos sehen Karstadt-Aus auch als Chance

  • Celle

Das Aus von Karstadt war leider schon länger absehbar, so die Celler Jusos in einer Pressemitteilung. Mit Galeria Kaufhof lief es schon seit Jahren nicht gut und das unabhängig vom Standort in Celle. Es lag nicht an der Einsatz- und Opferbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern an Managementfehlern und der Veränderung des Einkaufsverhaltens.

Nicht nur die Verlagerung des Konsumverhaltens in den digitalen Raum stellen den lokalen Handel vor Herausforderungen, sondern auch der Anspruch an Verfügbarkeit und Sortiment machen es der Innenstadt schwer. Umso wichtiger erscheint es, die Herausforderung zu nutzen und die Innenstadt zukunftsfähig weiterzuentwickeln. 

„Unserer Einschätzung nach wird es wahrscheinlich keinen einzigen großen Nachnutzer geben, sondern eine Vielzahl kleiner Nutzer. Diese Angebotsvielfalt ist eine Chance, die Celler Innenstadt für alle Altersklassen attraktiver zu gestalten. Wir haben unsere Mitglieder gefragt, was sie sich in Zukunft vorstellen könnten“, heißt es in der Mitteilung.

Yannis Naumann, Vorsitzender

„Aufgrund der Größe des Gebäudes wäre eine Mischung aus verschiedenen Nutzungsformen ideal.

Unsere vielfältige kulturelle Szene könnte Kunstwerke ausstellen, Abende veranstalten oder ein Atelier eröffnen. Kleinere und mittelgroße Einzelhändler könnten lokale Erzeugnisse verkaufen, aber auch eine Bar im obersten Stockwerk mit Blick über die Innenstadt wäre ein echtes Highlight.“ 

 Lisa Mann, stv. Vorsitzende

„Gerade in der Innenstadt fehlt es an Angeboten für junge Menschen. Wie wäre es mit einer IndoorSkating-Anlage, einer Chillout-Zone oder Streetart-Area? Überall heißt es, dass die Jugend nach der schwierigen Coronazeit gefördert werden muss, hier bietet sich eine Chance, dieses Versprechen einzulösen.“

 Pascal Hemme, stv. Vorsitzender

„Restaurants und Bars in den unteren Etagen und oben ein Co-Working-Space, kombiniert mit kulturellem Angebot würden die Innenstadt beleben und ein vielfältiges Erlebnis ermöglichen.“

„Für uns ist klar, die Celler Stadtverwaltung muss sich jetzt mit dem Eigentümer der Demire AG unter Beteiligung der betroffenen Kommunalräte an einen Tisch setzen, eine Lagefeststellung treffen und eine Zukunftsperspektive erarbeiten“, so die Jusos abschließend.

PR

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