Zum Inhalt springen
Anzeige
Anzeige

SoVD Ortsverband Nienhagen:  Nähen ist eine Sucht, die nicht heilbar ist!

Nähen ist sehr entspannend – es entschleunigt. In Gesellschaft mit anderen macht es auch noch viel Spaß! Darüber berichtete Burgl Wengert von der Nähgruppe Hagenquilter beim 4. Frauenfrühstück in diesem Jahr. Die Nähgruppe besteht aus 12 nähbegeisterten Damen, die „an der Nadel hängen und sehr viel Stoff brauchen“. Dies sei eine Sucht, die nicht heilbar ist, erklärte sie den 25 anwesenden Frauen. Diese waren der Einladung von Frauensprecherin Carmen Kahle und der stellvertretenden Frauensprecherin Ingrid Lerch ins Dorfgemeinschaftshaus Nienhorst gefolgt und verfolgten gespannt den Ausführungen.

Zuerst stellte Burgl Wengert die Nähgruppe vor. In den 1990er Jahren gab es verschiedene Treffen an verschiedenen Orten, bevor man 2006 im Heimatmuseum Nienhagen einen passenden Ort zum Nähen fand. Bei der Namenssuche sollte es einen Bezug zu Nienhagen geben und so kam man auf den Namen Hagenquilter. Das „Hagen“ steht für Nienhagen, ein niedersächsisches Hagen-Dorf und das Hagengericht. „Quilten“ steht für das Verwenden und Zusammensetzten von Reststoffen. Somit war der passende Name gefunden, denn „wir richten über die Stoffe, zerschneiden sie und setzen sie wieder zusammen“, erklärte Burgl Wengert den Zuhörerinnen. Als dann durch Corona das Heimatmuseum Nienhagen jahrelang gesperrt war, hat man sich nach einer neuen Bleibe umgeschaut. Jetzt treffen sich die Nähbegeisterten alle 14 Tage in den Räumen des Deutschen Roten Kreuzes in Wathlingen.

Verwendet werden nur Baumwollstoffe, die sich gut waschen lassen und nicht verziehen. Burgl Wengert zeigte den Anwesenden, wie eine Patchwork-Decke genäht und die einzelnen Teile miteinander verbunden werden, damit die Decke stabil bleibt. Dafür hatte sie eine farbenfrohe Decke zur Demonstration mitgebracht, die alle anschauen und anfassen konnten. Dann gab sie einen Überblick darüber, was bereits von ihnen alles genäht wurde: vor 10 Jahren wurden Herzkissen genäht und ans Allgemeine Krankenhaus Celle gegeben. Als dann viele Herzkissen nähten, wurden Frühchendecken für die Frühchenstation im Allgemeinen Krankhaus Celle genäht. Decken für Demenzkranke wurden auch hergestellt, dann wurde auch für Frauenhäuser genäht. Derzeit nähen die Hagenquilter für das Hospiz Celle. Hier wird gerade ein „Drachenzimmer“ für trauernde Kinder eingerichtet und dies statten die Hagenquilter mit Trostsäckchen und anderen Dingen aus.

Nach den interessanten Ausführungen wurde sich erst einmal am leckeren Frühstücksbuffet gestärkt. Danach entwickelten sich schnell angeregte Gespräche und es wurde auch lange über die übliche Zeit hinaus in gemütlicher Runde geplaudert und sich über das Gehörte und Gesehene ausgetauscht. Das nächste Frauenfrühstück findet am 25. Mai 2023 im Seminarhaus der Naturkontaktstation Wathlingen mit Führung durch die Naturkontaktstation statt.

PR

Hinweis zu der Meldung
Diese Seite zeigt gesponsorten Marketing-Inhalt, Quell- und Informationslinks sowie extern eingespielte Banner und Flash-Anzeigen.


Anzeige



Anzeige