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Neues Familien- und Begegnungszentrum in Hermannsburg: Grundsteinlegung markiert Meilenstein

Die Arbeiten an dem neuen Familien- und Begegnungszentrum in Hermannsburg schreiten voran. Nun steht die Grundplatte für das Aufstellen des Tragwerks, weshalb heute der Grundstein offiziell gelegt wurde.

Bereits 2014 entstand die Idee, ein zentrales Gebäude für vielfältige Aktivitäten zu errichten. Die nächsten Meilensteine für die Standortbestimmung und das genaue Konzept wurden 2017 und 2020 erreicht. Im Jahr 2022 wurden die Bürgerinnen und Bürger erneut befragt, bevor es schließlich losgehen konnte.

Das Gebäude der Bücherei und des Heimatsmuseums wurde als Standort gewählt, jedoch waren die Räumlichkeiten allein zu klein. Das vorhandene Jugendzentrum auf dem Grundstück musste weichen, und die 850 qm des Bestandsgebäudes wurden multifunktional und barrierefrei neu durchdacht. Zusätzlich wurde ein Anbau von etwa 300 qm geplant.

Soziales, Kultur und Bildung sollen in den neuen Räumlichkeiten eine Heimat finden, und die Bücherei sowie das Museum werden ebenfalls wieder einziehen. Auch die Bedürfnisse von Jugendlichen, Senioren und Familien wurden berücksichtigt, ebenso wie ein Büro im Gebäude. Das Bestandsgebäude wird weitgehend ertüchtigt, während der Anbau im Holzrahmenbau prominent seinen Platz finden wird.

Bürgermeisterin Katharina Ebeling freut sich über das innovative Projekt und die modernen Räumlichkeiten. Zudem wird eine Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe und ein Gründach installiert, das Regenwasser besser ableiten soll und für Bienen attraktiv ist.

Durch dieses repräsentative und funktionale Gebäude soll auch ein direkter Zugang zum Örtze-Park geschaffen werden, und ein öffentliches WC rundet das Zentrum ab.

Architekt Hubertus von Bothmer ist überzeugt, dass Stahl, Zement und Beton viel Energie und CO2 benötigen, daher setzt er stark auf die nachhaltige Holzbauweise. Ab der Bodenplatte plant er größtenteils in Holz.

Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2024 geplant und das Investitionsvolumen beträgt 3,9 Millionen Euro. Dank der Städtebauförderung, zu 2/3 mit Landes und Bundesmittel aus dem Programm „Lebendige Zentren- Erhalt und Entwicklung der Stadt u- Ortskerne“, können der Kosten kompensiert werden.

Aufgrund der Fristen für die Förderungen musste zuerst mit der Außenanlage und dem Senkgarten begonnen werden, bevor die Grundplatte für den Anbau gegossen werden konnte.

Für den Senkgarten und Außenanlage zuständig waren Architekt Alexander Schrader und die bauausführenden Firma Haase. Dabei steht eine Stehle im Fokus, die nach einem Jahr eine Geschichte erzählen soll, die von zwei Schülern des Christian-Gymnasiums verfasst wurde und dafür sogar auf Landesebene einen Preis gewonnen hat.

Architekten: Hubertus von Bothmer und Moritz Hübner waren für die Planung des Gebäudes verantwortlich, während Eike Grünhagen für den Entwurf zuständig war. Die Projektleitung übernimmt Bianca Belau, und die Bauleitung liegt nunmehr in den Händen von Eduard Weisner.

Ebeling danke des Weiteren allen bauausführenden Firmen für die gute Zusammenarbeit. Namentlich die Fa. Holzbau Hilmer, die Fa. Otto aus Wietzendorf, der Fa. Kallert, der Fa. Schmidt Bedachungen und der Fa. Alms und Bruns.

Redaktion
Celler-Presse.de
Fotos: Celler-Presse.de

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