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Neuer Höchststand bei den Mieten in Celle

  • Celle

Die Mieten in Celle sind auch im Krisenjahr 2022 kräftig erhöht worden und erreichen einen Rekordanstieg von 6,8 Prozent. Das geht aus einer Anfrage des niedersächsischen LINKEN-Bundestagsabgeordneten Victor Perli hervor, der nach der Entwicklung der Erst- und Wiedervermietungsmieten in Niedersachsen fragte. Lag der Quadratmeterpreis für die Kaltmieten in 2021 in Celle noch bei 7,03 €/m², stiegen sie 2022 auf 7,51 €/m² an. Am teuersten waren die Angebotsmieten 2022 in den Kreisen Harburg und Lüneburg, wo Wohnungssuchende 10,50€/m² bzw. 10,03€/m² für die Kaltmiete aufwenden mussten.

Die Partei DIE LINKE fordert politische Konsequenzen. „Die drastisch steigenden Lohnkosten sind auch für Menschen mit durchschnittlichen Einkommen eine erhebliche Belastung. Alle bisherigen Versuche den Anstieg der Mieten zu bremsen, sind in fast allen Städten und Kreisen gescheitert. Der Bundestag muss sich endlich trauen, die Mietpreise zu begrenzen. Es ist Aufgabe der Politik bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten zu sichern. Die Regierungen von Bund und Land müssen mehr in sozialen und öffentlichen Wohnungsbau investieren“, sagt LINKEN-Abgeordneter Perli.

Reinhard Rohde, der für DIE LINKE im Kreistag von Celle sitzt, bereiten die immer weiter steigenden Mietkosten große Sorgen: „Schon in der Vergangenheit mussten Mieterinnen und Mieter einen hohen Anteil ihres Einkommens für die Wohnung ausgeben und dieser steigt weiter stetig an. Zusätzlich werden die Menschen durch die hohe Inflation belastet. Für viele Menschen in unserem Landkreis ist es eine große Herausforderung, überhaupt eine bezahlbare Wohnung zu finden. Deshalb wäre wichtig, wenn das neue Wohngeld bekannter gemacht würde, z.B. über Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen im Betrieb oder Bekanntschaftsumfeld. Denn viele Haushalte lassen aktuell diese Chance noch ungenutzt.“

PR
Foto: molnar / Pixabay

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