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Gemeinsam für mehr Hitzeschutz: AWO beteiligt sich am ersten bundesweitem Hitzeaktionstag

Um für die Auswirkungen und Gefahren von Hitze zu sensibilisieren und einen Impuls für gemeinsames Handeln zu setzen, beteiligt sich die AWO am ersten bundesweiten Hitzeaktionstag.

Extreme Hitze und Hitzewellen sind schon heute spürbare Folgen der Klimakrise und stellen eine enorme Gesundheitsgefährdung dar. Das gilt besonders für vulnerable Gruppen wie Kinder, ältere und vorerkrankte Menschen. Allein im letzten Jahr sind im Zusammenhang mit Hitze laut RKI 4.500 Menschen verstorben.

Die Auswirkungen der Klimakrise betreffen nicht alle Menschen gleichermaßen – diejenigen, die am wenigsten Emissionen verursachen, sind oft am stärksten betroffen. „Die Klimakrise ist ungerecht, das zeigt sich auch beim Thema Hitze. Armutsbetroffene, sozial isolierte und wohnungslose Menschen gehören zu den besonders gefährdeten Personengruppen. Erstere leben oft beengt, in kleinen, alten und somit sich schnell aufheizenden Gebäuden. Wohnungslose Menschen haben oftmals gar keine Rückzugsmöglichkeiten oder andere Möglichkeiten der Abkühlung“, erklärt dazu AWO-Präsidentin Kathrin Sonnenholzner.

In anderen Teilen der Welt sind die Auswirkungen von extremer Hitze teilweise schon so stark, dass ganze Lebensräume in naher Zukunft unbewohnbar sein werden. Ingrid Lebherz, Geschäftsführerin von AWO International, erklärt dazu: „Wir sind zutiefst besorgt über die alarmierende weltweite Zunahme von Extremwetterereignissen wie Hitzewellen und deren verheerenden Folgen. Die globale ungleiche Verteilung von Ressourcen und Chancen trägt zur weiteren Zuspitzung der Situation bei. Während wohlhabende Länder in der Lage sind, sich besser vor Extremwetterereignissen zu schützen und Anpassungsmaßnahmen zu ergreifen, sind ärmere Länder und marginalisierte Bevölkerungsgruppen den schwerwiegenden Auswirkungen schutzlos ausgeliefert. Im Rahmen von Katastrophenvorsorge- und Klimaschutzprojekten entwickelt AWO International deshalb in enger Zusammenarbeit mit Partnerorganisation konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Das stärkt die Widerstandsfähigkeit betroffener Menschen und reduziert die negativen Folgen der Klimakrise.“

Die AWO fordert deshalb, dass Maßnahmen zur Klimaanpassung insbesondere vulnerablen und benachteiligten Menschen zugutekommen. Dafür ist ein Umbau der sozialen Infrastruktur notwendig, zum Beispiel die Umgestaltung von Quartieren und städtischen Räumen. Eine Anpassung in sozialen Einrichtungen würde zudem zu einer Verbesserung der Gesundheit und Arbeits- bzw. Lebensqualität der Beschäftigten und Bewohnerinnen und Bewohnern führen. Dafür müssen aber Ressourcen geschaffen werden, um diese Maßnahmen entsprechend zu finanzieren.

„Die beste Prävention vor den Auswirkungen der Klimakrise ist ein konsequenter Klimaschutz“, betont AWO-Präsident Michael Groß abschließend. Das bedeutet konkret: Der reiche und wohlhabende Teil der Bevölkerung muss mehr in die Verantwortung genommen werden. Die Bundesregierung muss das endlich einsehen. Von ihr erwarten wir auch, das geltende Klimaschutzgesetz konsequent umzusetzen, statt es durch ein Aufweichen von Sektorenzielen zu untergraben.“

PR

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