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Tobias Prempers Lesung im Kanzlei-Café – Ohne Literatur geht es nicht

  • Celle

Der aus Celle stammende und in Berlin und andernorts erfolgreiche Autor und Künstler Tobias Premper war erneut von der Ernst-Schulze-Gesellschaft zu einer Lesung eingeladen worden. Im Garten des Kanzlei-Cafés trug er unter dem Titel „Der Riss, durch den das Licht fällt“ – einer schönen Metapher – unveröffentlichte Texte vor. Darunter waren zwei Kurzgeschichten, eine davon die erzählerische Abwandlung eines Comics, und zahlreiche seiner außergewöhnlichen „Miniaturen“. Das sind Kurzbeschreibungen von alltäglichen wie außerordentlichen Situationen von Menschen, „Texte, die kein Verfallsdatum besitzen“, so Premper.

Das Publikum, das sich weder von der Hitze noch von Regenschauern hatte abhalten lassen, Tobias Premper zu hören, folgte seinem Vortrag wie auch seinen kurzen Erläuterungen zur Entstehung und Entwicklung der Texte mit Faszination.

Tobias Prempers großes Thema ist die Einzigartigkeit des Individuums. Er zeigt immer wieder in neuer, oft auch überraschend alltäglicher Sprache die Sinnsuche des Menschen, seine Hoffnung, Verzweiflung, Einsamkeit und Furcht, die Selbstkritik, aber auch die Kreativität und Fähigkeit zur Empathie und zum Aufbruch ins Irgendwo. Die bezeichneten Situationen sind zeitlos.

Prempers Aussagen: „Meine Texte sind komplex.“ und „Ich will Freiheit.“ bestätigten sich in jedem Satz, den er vortrug.

Zu seiner Arbeitsleidenschaft wie auch zu seiner besonderen Begabung gehört, dass er so oft wie möglich seine Texte dadurch kulminiert, dass er mit befreundeten Künstlern zusammenarbeitet. Grafisches, Bilder, Musik steigern die Kurzaussagen zum Leben und Befinden der sprachlich erfassten Individuen. Premper nennt sich selbst einen „Grenzgänger zwischen den Medien“. Er hat und findet Künstlerfreunde, die mit ihm zusammen auftreten oder auch ihre Werke gemeinsam veröffentlichen. So zeigen seine Hinweise zu den aktuellen „Letterpress-Editionen“ mit Sebastian Moock oder auch auf die anstehende Lesung gemeinsam mit dem Jazz-Posaunisten Nils Wogram seine einzigartigen Wege.

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