Zum Inhalt springen
Anzeige
Anzeige

Kurzweiliger Vortrag beim letzten Info-Nachmittag des SoVD-Ortsverbandes Nienhagen

Was gehört in die Hausapotheke und was sollte der Koffer für den Klinikaufenthalt unbedingt beinhalten? Das erfuhren die über 40 anwesenden Mitglieder und Gäste beim Info-Nachmittag des SoVD-Ortsverbandes Nienhagen. In einem sehr interessanten und kurzweiligen Vortrag sprach Kerstin Kucz, Fachkrankenschwester im Allgemeinen Krankenhaus Celle zu den Themen Klinikkoffer, Hausapotheke und Bagatellverletzungen, der mit vielen praktischen Tipps gespickt war. Zuvor wurde Heidemarie Kocot vom Vorsitzenden Hermann Kesselhut für 20 Jahre Mitgliedschaft im Sozialverband Deutschland geehrt. Sichtlich überrascht nahm sie freudestrahlend das kleine Präsent entgegen.

Ein wohlsortierter Klinikkoffer ist keine Wissenschaft für sich. Neben persönliche Sachen sollte festes Schuhwerk – wichtig für die Mobilisation – dabei sein, erklärte Kerstin Kucz zu Beginn ihres Vortrages. Zudem ist der aktuelle Medikamentenplan wichtig wie auch Insulin für denjenigen, der dies benötigt. Auch Ersatz-Batterien für das Hörgeräte sollten nicht vergessen werden. Dann zählte sie auf, was in die Hausapotheke gehört: die eigenen Medikamente wie auch Schmerzmedikamente, Wundantiseptikum und Wundpflaster. Hier gab Kerstin Kucz einen kurzen Überblick über die verschiedenen Wundauflagen wie Pflaster, Wundgitter, Wundgaze, aber auch Blasenpflaster. Jod als Antiseptikum kommt nur noch vereinzelt zum Einsatz; das beste Wundseptikum in Deutschland ist Octenisept. Dies hat die beste Prophylaxe, wie auch eine gute Wirksamkeit u.a. gegen Keime und Pilze. Wichtig ist immer das Einwirken des Wundseptikums von 1 Minute, aber die Behandlung damit sollte nicht länger als 2 Wochen erfolgen.

Danach ging Kerstin Kucz noch auf Bagatellverletzungen ein, denn bei der richtigen Wundheilung gehen die Meinungen des öfteren auseinander. Von Bagatellverletzungen spricht man, wenn die Haut nur oberflächlich verletzt ist und ohne Narben abheilen wird. Hier ist nur die oberste Hautschicht verletzt; weh tun die freiliegenden Nerven der darunter liegenden Hautschichten.  Verkehrt ist es, die Wunde an der Luft heilen zu lassen, so wie es früher gemacht wurde, erklärte Kerstin Kucz. Eine solche Bagatellverletzung sollte mit einem Feuchtverband vernünftig abdeckt werden.

Die Anwesenden waren sehr beeindruckt und bedankten sich bei Kerstin Kucz für den sehr kompetenten und doch kurzweiligen Vortrag. Gut gerüstet wurde sich beim anschließenden gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen noch darüber ausgetauscht. Mit vielen anregenden Gesprächen ging der Info-Nachmittag bei hochsommerlichen Temperaturen zu Ende.

PR
Fotos: Gisela Janßen

Hinweis zu der Meldung
Diese Seite zeigt gesponsorten Marketing-Inhalt, Quell- und Informationslinks sowie extern eingespielte Banner und Flash-Anzeigen.


Anzeige



Anzeige