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Kirchenmusik in der Stadtkirche St. Marien Celle – Stiftungskonzert mit Chormusik

  • Celle

Am Sonntag, 8.10.2023, findet um 17.00 Uhr das diesjährige Konzert der Celler Stadtkirchenstiftung in der Stadtkirche St. Marien Celle statt.Zu Gast ist der Kammerchor „Canticum Novum“ des Kirchenkreises Burgdorf unter der Leitung von Kirchenkreiskantor Martin Burzeya. In seinem aktuellen A-Cappella-Programm „KlangPerspektiven“ stellt der Chor jeweils zwei Werke gleichen Inhalts von unterschiedlichen Komponisten gegenüber.

Den Zuhörenden wird deutlich, wie unterschiedlich oder auch ähnlich die Komponisten aus ihrer Perspektive heraus den Text zum Klingen bringen. Sinnstiftend für die inhaltliche Konzertidee ist das „Ubi caritas“ des norwegischen Komponisten Ola Gjeilo, welches er inspiriert vom „Ubi caritas“ von Maurice Duruflé komponierte. Das ist der Komposition des Norwegers anzumerken. Ganz unterschiedlich hingegen klingen die Interpretationen des „Credo“:

Max Regers hochromantische Akkordkombinationen unterlegen eine freie Textform aus dem 14. Jahrhundert und stehen der homophon rezitierten Chrysotomos-Liturgie von Peter Iljitsch Tschaikowsky gegenüber. Der Chor wird in seinem Konzert zu sechs Texten seine zwei unterschiedlichen KlangPerspektiven mitbringen: Ubi caritas, Credo, Ave Maria, Ave Maris stella und Cantate Domino. Zu dem bekannten Luther-Text „Verleih uns Frieden“ wird er dem populären Werk von Heinrich Schütz eine Chorimprovisation über einen Chorsatz von Hans Leo Hassler an die Seite stellen.

Eine andere Art von KlangPerspektiven bringen die Instrumentalisten Maike Jensen, Marieke Badel und Michael Meyer-Frerichs mit: Sie werden das Prelude aus der Suite für Violoncello von Johann Sebastian Bach und das Spiritual „Amazing Grace“ einzeln und in einer Klangkollage gemeinsam musizieren.

Die drei Instrumentalsolisten stammen alle aus dem Kammerchor „Canticum Novum“. Sie sind semiprofessionell als Musikerinnen und Musiker in Kirchen, Orchestern und Chören überregional aktiv. Der 2010 gegründete Kammerchor „Canticum Novum“ setzt sich aus fortgeschrittenen Sängerinnen und Sängern des Kirchenkreises Burgdorf und darüber hinaus zusammen. Geprobt wird einmal im Monat und an einem jährlichen Probenwochenende. Voraussetzungen für die Teilnahme sind Notenkenntnis, Blattsingfähigkeit, Chorerfahrung und das selbständige Vorbereiten der zu erarbeitenden Werke. Der Gründer und Leiter des Chores, Martin Burzeya, ist Kirchenkreiskantor in Burgdorf. Er studierte Kirchenmusik und Chorleitung bei Volker Hempfling und Martin Schmidt. Inspiration für seine Chorarbeit erhielt er u.a. von Gary Graden (Stockholm) und Hans-Christoph Rademann (Dresden).

PR
Foto: Dethard Hilbig

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