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Hochwasser-Einsatz: Feuerwehren und Helfer im Dauereinsatz

Ein intensiver Einsatz mehrerer örtlicher Feuerwehren und Hilfsorganisationen begann heute Morgen in Jarnsen um 7:46 Uhr und dauerte bis zu den letzten Meldungen um 18:50 Uhr in Ahnsbeck an. Der Grund war der steigende Wasserstand, der vielerorts für Probleme sorgte. Über einen Zeitraum von fast elf Stunden arbeiteten die Feuerwehren und Unterstützungskräfte unermüdlich, um die Auswirkungen des ansteigenden Wassers zu bewältigen. Dabei erhielten sie nicht nur technische Hilfe, sondern auch Unterstützung von örtlichen Landwirten, dem Bauhof der Samtgemeinde Lachendorf sowie dem Deutschen Roten Kreuz und dem Malteser Hilfsdienst, die die Einsatzkräfte mit Essen und Trinken versorgten.

  • Um 07.46 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Jarnsen-Luttern-Bunkenburg in den „Otterweg“ alarmiert. Vor Ort stand ein Keller rund 30 cm Unterwasser und der Wasserstand stieg stetig.
  • Um 08.20 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Lachendorf zur Unterstützung mit Tauchpumpen nach Jarnsen alarmiert.
  • Um 09.11 Uhr wurde die Feuerwehr Lachendorf aus dem Einsatz in Jarnsen entlassen und unterstützte die Ortsfeuerwehr Ahnsbeck im „Altencellerweg“ in Ahnsbeck. Dort stand die Straße komplett Unterwasser und drohte in mehrere Wohngebäude zu laufen.
  • Um 09.38 Uhr wurde die Ortsfeuerwehren Beedenbostel und Gockenholz nachalarmiert. Die Ortsfeuerwehr Gockenholz rückte mit der Sandsackfüllmaschine an und bereitete die Füllmaschine auf den Einsatz vor. Durch die Ortsfeuerwehren Beedenbostel, Gockenholz, Lachendorf und Ahnsbeck wurden die Sandsäcke gefüllt und an der Einsatzstelle verbaut. Im Altencellerweg in Ahnsbeck wurde das Wasser durch Sandsäcke von den Wohnhäusern abgeleitet und mittels Tauchpumpen abgepumpt und durch eine Schlauchleitung auf eine Freifläche und in einen Bach gepumpt. Parallel zu den Arbeiten wurde die Lage im Ort Ahnsbeck durch den Einsatzleiter erkundet, um eventuelle Gefahren abzuwehren.
  • Um 11.00 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Helmerkamp alarmiert um die Einsatzkräfte, die seit mehreren Stunden im Einsatz sind zu entlasten und um beim Befüllen der Sandsäcke zu unterstützen.
  • Gegen 12.00 Uhr konnte die Feuerwehr Helmerkamp die Einsatzstelle verlassen. Kurze Zeit später konnte auch die Feuerwehr Beedenbostel den Einsatz beenden.
  • Um 15.17 Uhr wurde ein Teil der Ortsfeuerwehr Lachendorf aus dem laufenden Einsatz in Ahnsbeck abgezogen, um in Lachendorf an der Papierfabrik vorbeugend einen Damm aus Sandsäcken zu bauen.
  • Um 15.53 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Beedenbostel zur Unterstützung nach Lachendorf alarmiert, um umliegende Wohngebäude mit Sandsäcken vor dem steigenden Wasser zu schützen. Durch die Ortsfeuerwehren Gockenholz und Ahnsbeck wurden weiterhin Sandsäcke abgefüllt.
  • Gegen 16.32 Uhr wurde der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Hohne alarmiert, um im Ortsgebiet Hohne einige Stellen zu kontrollieren. Nach Kontrolle durch den Ortsbrandmeister war klar, dass kein Einsatz der Feuerwehr erforderlich ist.
  • Um 18.00 Uhr waren dann alle Einsatzstellen abgearbeitet und die Ortsfeuerwehren Lachendorf und Beedenbostel konnten den Einsatz beenden.
  • Durch die Ortsfeuerwehr Ahnsbeck wurde der Wasserstand im Altencellerweg kontrolliert und nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter wurden die Tauchpumpen zurückgebaut.
  • Um 18.50 Uhr wurde durch die Feuerwehr Ahnsbeck Einsatzende gemeldet.

Während des ganzen Einsatzes wurden die Einsatzkräfte durch zwei örtliche Landwirte mit Maschinen unterstützt. Zudem war das Deutsche Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst vor Ort und versorgte die Einsatzkräfte mit Essen und Trinken. Auch der Bauhof der Samtgemeinde Lachendorf unterstütze die Feuerwehr bei dem Einsatz. Ein Dank geht auch an die Anwohner, welche die Einsatzkräfte mit Getränken versorgten. Nach fast 11 Stunden Einsatz waren alle Einsatzkräfte wieder einsatzbereit in ihren Feuerwehrhäusern.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Jarnsen-Luttern-Bunkenburg, Beedenbostel, Gockenholz, Ahnsbeck, Lachendorf, Helmerkamp und der Ortsbrandmeister Hohne, das Deutsche Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst, der Bauhof der Samtgemeinde Lachendorf und zwei örtliche Landwirte.

PR
Fotos: Feuerwehr Lachendorf

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