2023 übertrifft 2022: Zweiter Rekord in Folge im Tourismus
Schon 2022 feierte der Tourismus in der Lüneburger Heide ein „all time high“, das beste Jahr aller Zeiten. Doch das Jahr 2023 übertraf das Rekordjahr sogar noch um 86.000 Übernachtungen. Der Trend zum Urlaub in der Lüneburger Heide ist ungebrochen. Die Lüneburger Heide, flächenmäßig die größte Reiseregion Niedersachsens, kommt bei den Urlaubern gut an. Gerade hat das Landesamt für Statistik Niedersachsen die finale amtliche Übernachtungsstatistik für 2023 herausgegeben.
Die Lüneburger Heide erreichte 6.087.768 Übernachtungen und damit 86.105 mehr als im Vorjahr. Das ist insofern bemerkenswert, als schon das Jahr 2022 ein Rekordjahr war und man nie zuvor mehr Übernachtungen in der Region gezählt hatte.
„Unser Marketing erreicht die richtigen Gäste“, freut sich Lüneburger Heide Geschäftsführer Ulrich von dem Bruch über den erneuten Erfolg. Gemeinsam mit den Kollegen in den Landkreisen, Tourist Informationen, den Gastgebern und Leistungsträgern hat die Lüneburger Heide GmbH hart an den guten Zahlen gearbeitet. „Wir monitoren täglich Trends und Entwicklungen und sind so immer am Puls der Zeit“, sagt Ulrich von dem Bruch. Über die zahlreichen Social-Media-Kanäle der Region könne man dann schnell reagieren.
Trend zum Winter Urlaub
Auffällig war in 2023 vor allem das erste Quartal, das mit einem Plus von 26 Prozent abschloss. Auch in diesen ersten drei Monaten des Jahres waren die Gäste mit einem Durchschnittsaufenthalt von drei Tagen zum Winterwandern in die Lüneburger Heide gekommen. „Die Saison verlängert sich immer weiter nach vorne, in den ersten drei Monaten haben wir tolle 870.000 Übernachtungen erreicht“, freut sich der Heide-Geschäftsführer. Das entspricht in etwa dem Volumen des Heideblütenmonats August.
Camping litt unter dem Wetter
Nicht so positive Zahlen mussten die 51 in der Statistik erfassten Campingplätze der Lüneburger Heide verzeichnen. Litten sie doch insbesondere zum Anfang der Sommerferien unter dem schlechten Wetter. Insgesamt haben die Campingplätze ein Minus von 18 Prozent bei den Übernachtungen. Andernfalls wäre das Wachstum der Region noch größer ausgefallen. „Gegen das Wetter gibt es kein Mittel“, sagt Ulrich von dem Bruch. „Im nächsten Jahr kann es schon wieder ganz anders aussehen. Der Trend zum Camping ist ungebrochen.“
Mehr ausländische Gäste
Aus dem Ausland konnten in 2023 mehr Übernachtungen gezählt werden. In den Corona-Jahren waren die Auslandsmärkte komplett zum Erliegen gekommen und auch danach erholen sie sich langsam. In der Lüneburger Heide konnten wieder 450.000 Übernachtungen von ausländischen Gästen gezählt werden, das entspricht einem Anteil von 7,5 Prozent an den Gesamtübernachtungen. „Die Lüneburger Heide wird traditionell stark aus Deutschland gebucht“, sagt Ulrich von dem Bruch, „der Anteil der ausländischen Gäste lag bei maximal zehn Prozent in guten Jahren.“ Deutlich vorne liegen die Niederländer, gefolgt von den Dänen und den Schweizern.
Gute Aussichten für 2024
Gut gestartet ist der Tourismus auch in das Jahr 2024. In den ersten drei Monaten verzeichnet die Lüneburger Heide GmbH über ihre Buchungsoberflächen ein Plus von 14,5 Prozent. „Gegenüber den letzten Jahren wird aktuell wieder langfristiger gebucht, vor allem für Mai und August“, erklärt Heide-Geschäftsführer Ulrich von dem Bruch. Die Lüneburger Heide GmbH schaut daher optimistisch in das Jahr.
Interview mit Lüneburger Heide-Geschäftsführer Ulrich von dem Bruch
Herr von dem Bruch, die Lüneburger Heide hat 2023 wieder ein Rekordjahr hingelegt. Welche waren die großen Bausteine?
Ulrich von dem Bruch: Wir stellen die Natur der Heide noch stärker in den Fokus. Die Gäste brauchen eine Auszeit vom hektischen Alltag, das funktioniert in der weiten, beruhigenden Heidelandschaft besonders gut. Unsere Zielgruppenansprache ist sehr genau, wir wissen sehr viel über die Wünsche der Gäste. Und wir sind sehr schnell in der Umsetzung. Gibt es einen neuen Trend, ist er bei uns innerhalb von Stunden umgesetzt. Ein gutes Produkt, viel Wissen über die Gäste und ein hohes Tempo bei der Umsetzung, das sind die drei Bausteine, die uns erfolgreich machen.
Wer sind die Gewinner 2023?
Ulrich von dem Bruch: Für mich persönlich sind es die Unternehmer. Der Tourismus der Lüneburger Heide besteht aus vielen mittelständischen Unternehmen. In Zeiten des Fachkräftemangels krempeln hier die Unternehmerfamilien die Ärmel hoch und gleichen vieles aus. Dass der Gast heute einen tollen Urlaub in der Heide verbringen kann und wenig Einschränkungen spürt, haben wir dem Einsatz dieser Unternehmer zu verdanken. Sie sind meine wahren Helden.
Wie sehr sind die Preise gestiegen gegenüber 2022?
Ulrich von dem Bruch: Weniger als wir dachten. Insgesamt können wir anhand der Buchungen eine Preissteigerung von 2022 auf 2023 von plus 6,3% verzeichnen. Das enthält nur die Übernachtungen, die Gastronomie können wir nicht sehen. Bei einem Kurzurlaub in der Heide fällt die Preissteigerung also durchschnittlich mit 20 Euro pro Buchung ins Gewicht. Dazu muss man wissen, dass die Lüneburger Heide preislich im guten Mittelfeld liegt. Wir haben nicht die übertriebenen Preise der Küste, verramschen uns aber auch nicht. Es muss wirtschaftlich für die Betriebe und fair für die Gäste sein. Wir sprechen mit dem Gast eher über Inhalte als über Preise.
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