Mittwoch, 22. April 2026

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TuS Celle holt Vizemeisterschaft in der 3. Bundesliga Nord – Aufsteiger übertrifft alle Erwartungen

Der TuS Celle hat in seiner Premierensaison in der 3. Tischtennis-Bundesliga Nord völlig überraschend die Vizemeisterschaft errungen. Bereits vor dem letzten Saisonspiel beim TTC Borsum steht der zweite Tabellenplatz fest – möglich wurde das durch die Niederlage von Verfolger SV Union Velbert II gegen den bereits feststehenden Meister Oldenburger TB. Damit endet eine bemerkenswerte Saison für die Celler, die ursprünglich mit dem Ziel Klassenerhalt gestartet waren.

Der Erfolg des Teams wurde am vergangenen Wochenende besiegelt. Während sich Velbert mit 3:6 gegen Oldenburg geschlagen geben musste, hatte Celle zuvor im direkten Duell mit Velbert seine Hausaufgaben gemacht und einen souveränen 6:3-Sieg eingefahren. Das Heimspiel wurde zum emotionalen Höhepunkt der Rückrunde – auch, weil es der letzte Heimauftritt von Lennart Wehking und Jannik Xu im TuS-Dress war. Beide werden den Verein zum Saisonende verlassen.

Am Samstag steht nun noch das Saisonfinale gegen den TTC Borsum an, das sportlich keine Bedeutung mehr hat. Die Gastgeber konnten sich mit einem kampflosen Sieg gegen Jülich knapp vor den Berliner Füchsen in der Tabelle halten und den Klassenerhalt sichern. Auch Celle kann entspannt aufspielen – dennoch möchte man sich mit einem weiteren Erfolgserlebnis aus einer rundum gelungenen Saison verabschieden.

Ein Blick zurück zeigt, wie außergewöhnlich diese Spielzeit verlief. Nach dem Aufstieg aus der Regionalliga war die Devise zunächst, möglichst schnell Punkte für den Verbleib in der Liga zu sammeln. Doch es kam anders: Der TuS Celle startete stark in die Hinrunde, punktete konstant und beendete die erste Saisonhälfte punktgleich mit den Favoriten aus Oldenburg und Velbert auf dem dritten Rang. Der Traum vom Durchmarsch in die 2. Bundesliga kam auf – wurde aber auch intern kritisch betrachtet, nicht zuletzt wegen der damit verbundenen organisatorischen und finanziellen Anforderungen.

Dennoch blieb die Mannschaft in der Spitzengruppe und lieferte sich ein packendes Duell mit Oldenburg um die Tabellenspitze. Das direkte Aufeinandertreffen in Celle wurde zum Krimi über viereinhalb Stunden – mit dem besseren Ende für die Gäste, die sich mit 6:4 durchsetzten. Der Frust über diese Niederlage und ein möglicherweise fehlender Fokus führten tags darauf zu einem unerwarteten 5:5-Unentschieden bei den Berliner Füchsen, dem Tabellenletzten. Auch das darauffolgende Remis gegen Schwarzenbek spielte letztlich keine Rolle mehr, denn die Niederlage von Velbert gegen Altena öffnete Celle die Tür zur Vizemeisterschaft – und die wurde im Heimspiel gegen Velbert souverän gesichert.

Mit dem abschließenden Spiel in Borsum endet eine Saison, in der aus einem Aufsteiger ein ernstzunehmender Konkurrent für die Ligaspitze wurde. Die Mannschaft, der Trainerstab, das Management und die Fans dürfen stolz auf das Erreichte blicken.

Redaktion
Celler Presse
Foto: Andreas Gerow

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