Donnerstag, 21. Mai 2026

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Caroline Mathilde Denkmal wird restauriert

Am 10. Mai 1775 starb die frühere Königin von Dänemark und jüngste Schwester des englischen Königs und Kurfürsten Georg III, Caroline Mathilde, in Celle. Sie wurde nicht einmal 24 Jahre alt. 250 Jahre liegt das Ereignis zurück, das in Celle zum Anlass genommen wird, ein Caroline-Mathilde-Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen auszurufen.

Fast eine Selbstverständlichkeit, dass das imposante, nach ihr benannte Denkmal am Rande des Französischen Gartens in neuem Glanz erstrahlen muss. Die Arbeit für diesen Zweck begann im März und ist derzeit in vollem Gange.

Es war die Lüneburger Ritterschaft, die das Denkmal im Jahr 1784 errichten ließ. Und es ist die heutige Ritterschaft und Landschaft des vormaligen Fürstentums Lüneburg, die in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege und der Stadt Celle den Auftrag für die Sanierung erteilt hat. „Diese wird rechtzeitig vor dem Beginn des Caroline-Mathilde-Jahres im Mai beendet sein“, teilt Pressesprecherin Myriam Meißner mit.

Entworfen wurde das Kunstwerk von dem namhaften deutschen Maler, Bildhauer und Buchillustrator Adam Friedrich Oeser (1717-1799). Es handelt sich um eine allegorische Darstellung. Auf einem Rundsockel steht die mit dem Bildnis der Königin geschmückte Urne. Eine auf Wolken ruhende Frauengestalt krönt das Gefäß mit Lorbeerkranz und Palmenzweigen, den Sinnbildern der Tugend und des Ruhms. Sie symbolisieren die Unschuld der Königin gegenüber den ihr entgegengebrachten Verleumdungen. Die Mutter mit ihren Kindern ist ein Sinnbild für die Liebe des hannoverschen Volkes zu der nach Celle verbannten Königin. Folgende Inschrift ist zu lesen:

CAROL(ina)MATH(ildis)DAN(iae)ETNORWEG(iae)REG(ina)NAT(a)D(ies)XXII.JUL.MDCCLI,DEN(ata)D(ies)X.MAI MDCCLXXV. O(rdo) E(questris) L(uneburgensis) P(oni) C(uravit)

Übersetzt: Caroline Mathilde, Königin von Dänemark und Norwegen, geboren am 22. Juli 1751, gestorben 10. Mai 1775. Die Lüneburger Ritterschaft hat dieses Denkmal setzen lassen.

Die Celler dürfen sich freuen auf das Ergebnis der Sanierungsarbeiten.

Anke Schlicht
Redaktion Celler Presse
Fotos: Anke Schlicht

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