Längste Etappe bei bestem Wetter – Radtour führt nach Silloth an die Irische See
Am gestrigen Mittwoch nutzten Hans-Dietrich Springhorn, Malcolm Chamberlain und Hartmut Klages das bislang beste Wetter ihrer Tour entlang des Solway Firth für eine ausgedehnte Tagesfahrt. Bei sonnigen Bedingungen, milden Temperaturen und kaum spürbarem Wind legten die drei Radreisenden mehr als 80 Kilometer zurück – und damit die bislang längste Strecke ihrer diesjährigen Schottland- und Englandreise.
























Die Route führte sie entlang der National Cycle Route 72 südwärts in Richtung Irische See. Ziel war der kleine Küstenort Silloth, der aufgrund seiner geschützten Lage am Übergang vom Solway Firth zur offenen See eine besondere Stellung unter den Küstenorten der Region einnimmt. Auf dem Weg dorthin bot sich den Radlern ein vertrautes Bild aus Weidelandschaften, gesäumt von dichten Hecken, sowie zahlreichen Kuhherden.
Ein Zwischenstopp erfolgte in Abbeytown, wo die Gruppe die historische Holm Cultram Abbey besichtigte. Die im 12. Jahrhundert gegründete Abtei hat eine wechselvolle Geschichte und wurde trotz mehrerer Zerstörungen immer wieder aufgebaut. Heute dient das Gebäude auch als Gemeindekirche.
Am Ziel in Silloth angekommen, stärkten sich die drei mit einem Lunch, zu dem auch ein Bulmers Cider gehörte. Die Mittagspause im Stadtpark wurde in der Sonne verbracht, bevor die Rückfahrt entlang alternativer kleiner Straßen angetreten wurde. Dabei bot der Perspektivwechsel neue Eindrücke – sowohl landschaftlich als auch hinsichtlich der technischen Infrastruktur.
Besonders aufmerksam wurden die Radfahrer kurz vor Bowness-on-Solway, als sie eine Kuhherde beobachteten, die neugierig eine Baustelle zur Verlegung von Glasfaserkabeln umringte. Die Szene sorgte für einige unterhaltsame Minuten und war ein unerwartetes Highlight auf dem Rückweg.
Den traditionellen Abschluss des Tages bildete ein Pint im „Kings Arms Inn“. Rückblickend war es für die Radler nicht nur die längste, sondern auch die angenehmste Etappe der bisherigen Reise. Die Kombination aus gutem Wetter, abwechslungsreicher Strecke und kleinen Besonderheiten entlang des Weges sorgte für einen rundum gelungenen Radtag.
Redaktion
Celler Presse
Fotos: Hans-Dietrich Springhorn
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