Gemeinsames Gedenken in Klein Hehlen mit Bundeswehr
In Klein Hehlen soll jetzt jährlich an die Widerstandskämpferinnen und Kämpfer gegen Adolf Hitler und das Nazi-Regime erinnert werden. Immerhin trägt ein ganzer Straßenzug – die Witzlebenstraße mit all ihren Nebenstraßen – die Namen der Männer und Frauen des Widerstands. Viele von ihnen haben ihren Einsatz gegen die Hitler-Diktatur mit dem Leben bezahlt haben.
„Im vergangenen Jahr haben wir auf Inititative des Cellers Jochen Barth die Straßennamenschilder mit zusätzlichen Erläuterungen ausgestattet“, so Ortsbürgermeisterin Karin Abenhausen. Sie sorgte damals zusammen mit dem Ortsrat dafür, dass die Enthüllung der Schilder mit einem kleinen Festakt feierlich begangen wurde. Eingeladen war auch die Bundeswehr. „Die Bundeswehr-Abordnung war so beeindruckt über dieses erstmalige Gedenken in Celle, dass sie es verstetigen wollte. Das wird jetzt geschehen.“

Am 17. Juli um 17:30 Uhr soll es wieder ein paar würdige Momente am Waldsee geben. Dann werden die Biografien von einigen der Straßennamengebern vorgestellt. Viele Menschen wissen nämlich gar nicht mehr, was genau zum Beispiel einen Julius Leber oder einen Peter Graf York zum Schritt in den Widerstand bewogen haben. Unter den Widerständlern waren unter anderem Politiker, Pädagogen, Kirchenvertreter, Studenten und eben auch Menschen aus dem Militär.
Die Bundeswehr wird für Sitzgelegenheiten sorgen, ebenfalls reden und mit einer größeren Abordnung erscheinen. „Wir freuen uns, wenn viele Celler und Cellerinnen wie im vergangenen Jahr vor Ort sind. Auch um mit der Bundeswehr das Gespräch zu suchen. Denn in der Armee weht heute ein anderer Geist als damals“, bekräftigt die Ortsbürgermeisterin.
PR
Foto: Abenhausen
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