Samstag, 12. September 2026

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Bernd Zobel (Grüne) zur aktuellen Bahndiskussion Ausbau statt Neubau

„Wenn die Bahn ab 2015 entsprechend der Alpha-E- Vereinbarung mit der Streckenmodernisierung begonnen hätte, wären wir heute ein bedeutendes Stück weiter. Stattdessen hat sie die Alpha- E-Vereinbarung hintertrieben und an ihren Neubauplänen gewerkelt, die sie jetzt als einzige Lösung präsentiert “, kommentiert Bernd Zobel, Kreisvorsitzender der Grünen, die aktuelle Diskussion um die Trassenführung.

Gefordert sei jetzt ein zügiger Beginn der Generalsanierung für den Korridor Hamburg-Hannover, der für 2029 geplant sei. „Wir brauchen jetzt eine schnellstmögliche Erweiterung der Schienenkapazität  und nicht  erst in 20 Jahren. Diese Erweiterung kann nur in einem konstruktiven Miteinander und nicht im Gegeneinander erfolgen. Eine Neubaustrecke hat weiterhin massive Eingriffe in die Natur zur Folge, so zum Beispiel in der Allerquerung oder im Naturschutzgebiet Untere Allerniederung  bei Boye. Naturschutz darf es nicht nur in Sonntagsreden geben“, so Bernd Zobel. Nicht blenden lassen  sollen sich die Bürger und Bürgerinnen von  den Versprechen mit neuen Bahnhöfen in Bergen und Soltau sowie den neu zu schaffenden Expressverkehren. Diese müssen vom Land und nicht der Bahn finanziert werden. „Wir freuen uns auf die angebotenen örtlichen  Informationsangebote im September und hoffen auf starke Beteiligung“, so Bernd Zobel abschließend.

PR

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