Dienstag, 16. Dezember 2025

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Temporeich, gespickt mit Wortwitz und viel Humor feierte „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ in der Halle 19 in Celle Premiere

Der Bestseller von Jonas Jonasson wurde von Andreas Döring wunderbar komisch und in einem rasanten Tempo inszeniert. Die Bühnenausstattung und Requisiten wurden sehr fantasievoll eingesetzt, und die Spielfreude der Darsteller schwappte gleich zu Beginn auf das Premierenpublikum über, das immer wieder in das Spiel integriert wurde, und zum Mitmachen aufgefordert wurde.

„Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ ist ein humorvolles Stück, das die urkomische Flucht und irrwitzige Lebensgeschichte des eigensinnigen Allan Karlsson erzählt, der an seinem 100. Geburtstag aus dem Altersheim ausbricht. 

 Allan ist trotz seines hohen Alters geistig fit und gesund, er hat aber keine Lust auf den Trubel, der ihn erwartet, verschwindet kurzentschlossen aus dem Altersheim, und macht sich in seinen Pantoffeln, auf der Suche nach Freiheit, auf den Weg zum nächsten Busbahnhof. Es beginnt ein wildes Abenteuer. 

Ein Koffer, auf den Allan kurz aufpassen sollte, wird zum Mittelpunkt der skurrilen Geschichte. Schon bald wird Allan von den Kriminellen, die ihren millionenschweren Koffer zurückhaben wollen, und der Polizei verfolgt. Glücklicherweise muss er seine Reise quer durch Schweden nicht allein fortsetzen. Nach und nach gesellen sich weitere eigenwillige Figuren wie der Gelegenheitsdieb Julius Jonsson, der ewige Student Benny Ljungberg und die Elefantenbesitzerin Gunilla Björklund mit Elefantendame Sonja hinzu. Gemeinsam geraten sie in urkomische Situationen mit unerwarteten Lösungen.                                                      

Die Reisegruppe landet schließlich in Celle, und möchte sich dort niederlassen. Hier lässt Allan seine irrwitzige Lebensgeschichte Revue passieren.

Allan hat sich nie für Politik interessiert, wird aber trotzdem unabsichtlich in sämtliche bedeutende historische Ereignisse des 20.Jahrhunderts verwickelt. Er ist ein anerkannter Sprengmeister, und sein Wissen über Sprengstoffe führte ihn von einer heiklen Situation zur nächsten.

Er macht Bekanntschaft mit den einflussreichsten Führern und Politikern der Weltgeschichte. Im Spanischen Bürgerkrieg trifft er Franco, in China Mao, er rettet Churchill im Iran das Leben, säuft erst mit Truman, später mit Stalin und gibt aus Versehen Oppenheimer den entscheidenden Hinweis zur Entwicklung der Atombombe, bevor er auch dem Kreml zur Atombombe verhilft. Unbeeindruckt von den monumentalen Ereignissen, die er miterlebt hat, bietet er einen einzigartigen Blick auf die Weltgeschichte. Anekdoten aus der Vergangenheit begegnen der Gegenwart.

Die Reise von Allan Karlsson zeigt die dramatischen Momente der Weltgeschichte, ohne dabei die komödiantischen Elemente zu vernachlässigen, die sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregen.

Durch die hervorragende Darstellung der skurrilen Charaktere und humorvollen Dialoge ist es dieser Inszenierung gelungen glänzend zu unterhalten, dabei aber auch Parallelen zur aktuellen politischen Lage aufzuzeigen.  

Dieser unterhaltsame Theaterabend hinterließ ein begeistertes Premierenpublikum, das die schauspielerischen Leistungen und die hervorragende Inszenierung mit tosendem Applaus belohnte.

Besetzung:

Allan KarlssonThomas Wenzel
Julius JonssonKlaus Beyer
Benny LjungbergKai Friebus
Gunilla BjörklundTanja Kübler

Regie:   Andreas Döring

Editha Urich
Redaktion Celler Presse
Fotos: Marie Liebig

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