Samstag, 17. Januar 2026

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Sektion Celle des Deutschen Alpenvereins engagiert sich aktiv für den Klimaschutz

Die Alpen zählen zu den am stärksten von der Klimakrise betroffenen Regionen Europas. Hier steigen die Temperaturen doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt mit massiven Folgen für Natur, Tourismus und alpine Siedlungen.  In Informationsveranstaltungen, Bildungsprojekten und durch Öffentlichkeitsarbeit macht die Sektion Celle auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam und unterstützt die Klimaziele des DAV und betont: „Klimaschutz beginnt mit Bewusstsein und mit der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.“

Im Jahr 2024 lag die mittlere Jahrestemperatur in Österreich bereits 3,1 °C über dem vorindustriellen Niveau. Seit den 1980-er Jahren verzeichnen Forschende eine Erwärmung von 0,5 °C pro Jahrzehnt. Diese Entwicklung treibt Veränderungen an, die weit über reine Hitze hinausgehen: Gletscher schmelzen, die Schneegrenze wandert stetig nach oben, Niederschläge fallen häufiger als Regen statt Schnee.

Auch Extremwetter nimmt zu. Starkregen, Gewitter und Trockenperioden treten häufiger auf, während Hitzewellen länger andauern. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern – dadurch entstehen intensivere Niederschläge. Laut aktuellen Studien hat sich die Zahl solcher Ereignisse in den letzten Jahrzehnten bereits verdoppelt. Parallel kämpfen Berghütten mit Wasserknappheit, weil Schneefelder früher abschmelzen und natürliche Wasserspeicher versiegen.

Der Klimalehrpfad „Wissen, das bewegt“

Mit dem Klimalehrpfad möchte der Deutsche Alpenverein diese Entwicklungen sichtbar machen und gleichzeitig Handlungsperspektiven aufzeigen. Der Lehrpfad vermittelt wissenschaftlich fundiertes Wissen über Ursachen und Folgen des Klimawandels im Alpenraum  und zeigt, was möglich ist, wenn aktiver Klimaschutz umgesetzt wird.

Beispielsweise, wenn Flüsse renaturiert, nachhaltige Mobilitätskonzepte eingeführt oder Weideflächen gezielt zur Förderung der Biodiversität genutzt werden. Der Lehrpfad beleuchtet auch, wie sich Vegetationszonen verschieben und warum der Schutz hochspezialisierter Tier-und Pflanzenarten von zentraler Bedeutung ist.

Besucherinnen und Besucher werden eingeladen, Verantwortung zu übernehmen und konkrete Handlungsansätze für eine lebenswerte alpine Zukunft kennenzulernen.

Engagement aus Celle
Auch die Sektion Celle des Deutschen Alpenvereins engagiert sich aktiv für den Klimaschutz.(Vanessa Rothe-Klimaschutz Beauftragte )

Der DAV hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden  by fair means, also durch konsequente Vermeidung und Reduktion von Emissionen, bevor kompensiert wird. „Der Klimalehrpfad verdeutlicht eindrucksvoll: Noch haben wir die Wahl. Wenn Wissen zu Handeln wird, kann eine nachhaltige alpine Zukunft Wirklichkeit werden  für die Natur, den Bergsport und für uns alle“, so das Fazit.

Velma Tzias
Foto: mehrunissa / Pixabay

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