Freitag, 17. April 2026

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Medienkompetenz statt Verbote – Landesschülerrat kritisiert ROSSMANN Kampagne

„Als Landesschülerrat Niedersachsen kritisieren wir die aktuelle Kampagne der Drogeriekette ROSSMANN, die ein pauschales Handyverbot an Schulen fordert. Aus unserer Sicht greift ein generelles Verbot zu kurz und ignoriert die Lebensrealität junger Menschen. Die derzeitige Regelung, dass Schulen individuell in ihren demokratischen Gremien mit Beteiligung von Schülerinnen und Schülern über ein mögliches Handyverbot entscheiden können, halten wir für nachvollziehbar und sinnvoll. Viele Schülerinnen und Schüler besitzen bereits deutlich vor der 10. Klasse ein eigenes Smartphone. Ein generelles Verbot würde an ihrer Lebenswirklichkeit vorbeigehen und den Alltag junger Menschen nicht angemessen abbilden“, erklärt der Landesschülerrat in einer Pressemitteilung.

Matteo Feind, Vorsitzender des Landesschülerrats Niedersachsen, erklärt: „Ein pauschales Handyverbot ist keine Lösung für die Herausforderungen des digitalen Zeitalters. Wir brauchen Konzepte, die Medienbildung fördern, nicht solche, die sie verhindern. Digitale Geräte gehören längst zum Alltag junger Menschen und sollten nicht aus dem Schulkontext verbannt, sondern sinnvoll integriert werden. Schulen müssen Orte sein, an denen Schülerinnen und Schüler lernen, verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen, nicht Orte, die den Zugang zu diesen Medien pauschal verwehren.“

Statt Handys aus dem Schulalltag zu verbannen, sollte der Fokus auf der Vermittlung von Medienkompetenz liegen. Digitale Geräte seien längst Teil des Alltags und sollten im schulischen Kontext nicht ausgegrenzt, sondern pädagogisch eingebunden werden. Eine Kampagne, die Handys pauschal aus dem Schulgeschehen entfernen will, hält der LSR nicht für zielführend. Man verkenne die Chancen, die ein reflektierter und verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien biete.

Als Familienunternehmen könne ROSSMANN seine gesellschaftliche Verantwortung zudem deutlich konstruktiver nutzen – etwa indem sich dsas Untenehmen für echte strukturelle Jugendbeteiligung in politischen Entscheidungsprozessen stark mache, statt sich auf pauschale Verbotsforderungen zu fokussieren.

Marie Sievers, stellvertretende Vorsitzende, ergänzt: „Digitale Teilhabe beginnt mit Vertrauen und Bildung. Wer Handys einfach verbieten will, verpasst die Chance, junge Menschen auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Technologie vorzubereiten.“

PR
Foto: Jonas Leupe / unsplash

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