Montag, 8. Dezember 2025

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TuS Celle holt 2:2 Punkte – Auswärtssieg in Berlin, Heimniederlage gegen Altena

Mit einer ausgeglichenen Bilanz von 2:2 Punkten hat der TuS Celle 92 am vergangenen Wochenende den Abschluss der Hinrunde in der 3. Tischtennis-Bundesliga absolviert. Nach einem umkämpften 6:4-Auswärtssieg bei den Berliner Füchsen am Samstag folgte am Sonntag eine 2:6-Heimniederlage gegen den TTC Altena. In der Summe war es für die Celler dennoch ein erfolgreiches Wochenende: Mit nun 8:8 Punkten rangiert die Mannschaft im gesicherten Tabellenmittelfeld.

Emotionales Wiedersehen in Berlin

Bereits im Vorfeld war klar, dass die Auswärtspartie am Samstagabend bei den Berliner Füchsen eine besondere Note haben würde. Mit Lennart Wehking stand ein ehemaliger Celler Leistungsträger für die Gastgeber an der Platte, der in den vergangenen beiden Jahren maßgeblich am Celler Aufstieg in die 3. Liga beteiligt war. Entsprechend aufmerksam war die Stimmung in der Halle, als es in die Eingangsdoppel ging.

Nach den beiden Doppeln stand es 1:1. In den anschließenden Einzeln entwickelte sich eine enge und phasenweise emotional geführte Begegnung. Im Spitzeneinzel traf Deniz Aydin auf Lennart Wehking, der gegen seinen früheren Verein sichtbar besonders motiviert war. Beide Routiniers versuchten, sich mit kleinen taktischen und psychologischen Mitteln Vorteile zu verschaffen und den Rhythmus des Gegners zu stören. Am Ende setzte sich Wehking mit 3:1 durch.

Parallel dazu traf Eusebio Vos auf Sebastian Borchardt. In einer umkämpften Partie behielt Vos in vier Sätzen die Oberhand, sodass die Anzeigetafel beim Stand von 2:2 weiter ein ausgeglichenes Ergebnis zeigte. Auch im unteren Paarkreuz blieb es eng: Nils Hohmeier punktete gegen Chris Helms, während Rajat Hubli gegen Ali-Serdar Gözübüyük unterlag. So blieb es vor der zweiten Einzelrunde beim Unentschieden.

Aydin und Vos drehen die Partie – Hubli setzt Schlusspunkt

In der zweiten Einzelrunde sorgte zunächst Eusebio Vos für ein klares Signal. Gegen Lennart Wehking dominierte er mit schnellem und druckvollem Angriffsspiel und gewann deutlich in drei Sätzen. Wehking fand diesmal kaum Mittel gegen die Offensivaktionen des Celler Spitzenspielers.

Zur Schlüsselpartie des Abends entwickelte sich das parallel laufende Match zwischen Deniz Aydin und Sebastian Borchardt. Beide Berliner „Urgesteine“ lieferten sich ein Duell über fünf hochspannende Sätze, in denen es immer wieder zu Führungswechseln kam. Schließlich setzte sich Aydin mit 13:11 im Entscheidungssatz durch – ein Punkt, der sich im Nachhinein als vorentscheidend erwies. Erstmals lag der TuS Celle mit 5:3 in Führung und hatte das Unentschieden damit bereits gesichert.

Im anschließenden Einzel blieb Nils Hohmeier gegen den stark aufspielenden Ali-Serdar Gözübüyük chancenlos. So lag es beim Stand von 5:4 an Rajat Hubli, ob Celle einen oder zwei Punkte aus der Hauptstadt mitnehmen würde. Trotz eines leichten Infekts zeigte Hubli gegen Chris Helms seine bislang stärkste Saisonleistung. Mit konzentriertem und mutigem Spiel setzte er sich in vier Sätzen durch und stellte den 6:4-Endstand aus Celler Sicht her.

Der nicht unbedingt erwartete Auswärtssieg in Berlin verschaffte der Mannschaft den erhofften Rückenwind für das Heimspiel am Sonntag.

Ersatzgeschwächt gegen starken TTC Altena

Nur gut 18 Stunden nach Spielende in Berlin stand am Sonntag um 13 Uhr bereits das nächste Punktspiel auf dem Programm. In der heimischen Halle empfing der TuS Celle den TTC Altena. Personell musste das Team umbauen: Für den erkrankten Rajat Hubli rückten Michael Orhan im Doppel und der 15-jährige Nachwuchsspieler Matthis Kassens im Einzel in die Mannschaft. Beide kommen normalerweise in der Celler Oberligatruppe zum Einsatz.

Der Start verlief aus Celler Sicht besser als erwartet. Beide Doppel gingen an die Gastgeber. Besonders die neu formierte Paarung Deniz Aydin / Michael Orhan überzeugte mit harmonischem Zusammenspiel und setzte sich in einem engen Fünfsatzmatch mit 13:11 im Entscheidungssatz durch. Mit der 2:0-Führung nach den Doppeln schienen die Voraussetzungen für einen weiteren Punktgewinn günstig.

Zu diesem Zeitpunkt war nicht absehbar, dass dies bereits die letzten Celler Zähler des Tages sein würden.

Knappe Sätze kippen zugunsten der Gäste

Im oberen Paarkreuz bekamen es Eusebio Vos und Deniz Aydin mit zwei formstarken Gegnern zu tun. Vos unterlag dem sehr souverän agierenden Schweizer Mauro Schärrer, während Aydin gegen den Bulgaren Yoan Velichkov eine unglückliche Niederlage im fünften Satz hinnehmen musste. Beim Stand von 2:2 war der Vorsprung wieder dahin.

Im unteren Paarkreuz präsentierte sich der TTC Altena ebenfalls stabil. Sowohl Matthis Kassens als auch Nils Hohmeier verloren ihre Partien im fünften Satz mit 8:11. Kassens zeigte bei seinem Debüt in der 3. Bundesliga eine bemerkenswert konzentrierte Leistung gegen Tobias Slanina und hielt die Begegnung über weite Strecken offen. Am Ende fehlten wenige Punkte, um die Partie zu drehen.

Als in der zweiten Einzelrunde auch die Spiele im oberen Paarkreuz an Altena gingen, stand die 2:6-Heimniederlage fest. Die Gäste nutzten ihre Chancen konsequent und entschieden die knappen Sätze in den entscheidenden Momenten für sich.

Zwischenbilanz und Ausblick

Trotz der Niederlage gegen einen an diesem Tag sehr geschlossen auftretenden TTC Altena zieht der TuS Celle ein positives Fazit des Wochenendes. Mit dem Auswärtssieg in Berlin und dem nun ausgeglichenen Punktekonto von 8:8 Punkten hat sich die Mannschaft im Mittelfeld der Tabelle etabliert und Abstand zu den Abstiegsrängen gewonnen.

Mit dieser Ausgangslage kann das Team das letzte Heimspiel der Hinrunde gegen Eintracht Frankfurt am kommenden Sonntag mit einer gewissen Ruhe, aber auch mit klarer Zielsetzung angehen: Möglichst früh die nötigen Punkte zu sammeln, um sich im weiteren Saisonverlauf stabil im gesicherten Bereich zu bewegen.

Redaktion
Celler Presse
Foto: Gräfephotodesign

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