Samstag, 24. Januar 2026

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Musical „Aladin“ begeistert mit Spielfreude, Tempo und moderner Botschaft

Mit einem augenzwinkernden „Wink mit dem Zaunpfahl“ setzte Sultana Yasmin den Schlusspunkt unter ein temperamentvolles und kurzweiliges Musical in der Celler Congress Union: „Wer etwas verändern will, muss es sich nicht wünschen; man muss es machen.“ Ein Satz, der weit über den Bühnenrand hinauswirkte – auch wenn sich im Märchen aus 1001 Nacht bekanntlich vieles durch Magie erfüllt. Genau diese Mischung aus klassischem Märchenstoff und zeitgemäßer Botschaft machte die Inszenierung von „Aladin“ zu einem besonderen Erlebnis.

Nach dem offiziellen Finale ließ das Ensemble mit einer energiegeladenen Zugabe nicht locker: Rockige Musik und eine mitreißende Choreografie rissen das Publikum von den Sitzen und bildeten einen glanzvollen Abschluss einer Aufführung, die auf dem Original „Aladin und die Wunderlampe“ basiert. Entstanden ist daraus eine moderne Bühnenfassung mit zeitgemäßer Sprache und Musik, die gleichermaßen Kinder wie Erwachsene anspricht.

Inhaltlich folgt das orientalisch-chinesische Märchen weitgehend der bekannten Vorlage – inklusive des klassischen Märchenmotivs, dass am Ende das Gute über das Böse triumphiert. Antagonist Dschafar, der intrigante Statthalter des Sultans, fordert nicht nur höhere Steuern von den Bürgern, sondern strebt auch nach Macht und dem Thron. Sein Ziel: die Heirat mit Prinzessin Yasmin und der Besitz der sagenumwobenen Wunderlampe. Ausgerechnet Aladin, ein einfacher Straßenjunge, soll ihm dabei helfen – und gerät so zwischen Liebe, Loyalität und List. Mit Hilfe des mächtigen Dschinni gelingt es Aladin schließlich, Dschafars finstere Pläne zu durchkreuzen. Der Bösewicht endet – märchentypisch – auf wundersame Weise in einer kleinen Dose, während Yasmin das Amt des Sultans übernimmt und einer Verbindung mit Aladin nichts mehr im Wege steht.

Dem Ensemble war die große Spielfreude in jeder Szene anzumerken. Choreografie, Sprache und Gesang griffen stimmig ineinander und trugen die Handlung klar und lebendig. Besonders undankbar – und gerade deshalb überzeugend – war die Rolle des Statthalters: Markus Peters verkörperte Dschafar so unsympathisch und herablassend, dass man ihm die Rolle uneingeschränkt abnahm. Luca Maurizio Wefels gab einen unbeschwerten, sympathischen Aladin, dem man das Glück an der Seite Yasmins von Herzen gönnte. Große Präsenz zeigte auch der Dschinni, der die Handlung mit spitzbübischem Witz und teils diabolischem Charme dominierte. Die übrigen Darstellerinnen und Darsteller rundeten das Gesamtbild mit sichtbarer Freude am Spiel ab.

Regie führte Carolin Pommert, die musikalische Leitung lag bei Jana Flaccus, die zugleich die Songtexte verfasste. Für die Kompositionen zeichneten Christoph Kloppenburg und Hans Christian Becker verantwortlich, die Texte stammen von Helge Fedder. Hinter den Kulissen sorgte ein 24-köpfiges Backstage-Team für einen reibungslosen Ablauf. Auf der Bühne standen sieben Schauspielerinnen und Schauspieler, von denen einige in mehreren Rollen und Kostümen zu sehen waren.

Seit seiner Gründung im Jahr 2008 hat Theater Liberi mit seinen familienfreundlichen Musicals bereits über zwei Millionen Zuschauer begeistert. Mit mehr als 450 Aufführungen pro Saison von Oktober bis April in Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Belgien, Luxemburg und der Schweiz bringt das Ensemble das Musical-Erlebnis direkt vor die Haustür – so auch mit dieser rundum gelungenen Inszenierung von „Aladin“.

Redaktion
Celler Presse

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