Montag, 16. Februar 2026

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Gefährlicher Temperaturumschwung: Blitzeis-Gefahr im Landkreis Celle am Montag

Nach einer Phase klirrender Kälte mit zweistelligen Minusgraden steht dem Landkreis Celle am Montag, den 12. Januar, eine meteorologisch brisante Situation bevor. Während der Berufsverkehr am Montagmorgen bei trockenem Dauerfrost voraussichtlich noch ohne größere Probleme rollen kann, spitzt sich die Lage im Laufe des Tages dramatisch zu. Ursache ist eine heranziehende Front mit milderer Luft, die auf einen extrem ausgekühlten Boden trifft.

Für den Landkreis liegt für Montag, 12. Januar, eine Warnung der Allianz in der höchsten Stufe Rot vor. Demnach ist zwischen 12 und 18 Uhr mit gefrierendem Regen oder Schneeregen zu rechnen. In diesem Zeitraum besteht eine erhöhte Glatteisgefahr, die sowohl den Straßenverkehr als auch Gehwege betreffen kann. Autofahrerinnen und Autofahrer sowie Fußgänger sollten ihre Wege entsprechend anpassen und zusätzliche Vorsicht einplanen.

Die Chronologie des Umschwungs

Der Vormittag und frühe Nachmittag bleiben zunächst fest im Griff des Frosts. Die Vorhersagemodelle zeigen, dass das Thermometer bis etwa 14:00 Uhr noch im Minusbereich verharren wird. Erst danach setzt eine langsame Milderung ein, die jedoch tückisch ist. Es wird erwartet, dass die Temperaturen die kritische Null-Grad-Grenze erreichen und auf plus 1 Grad steigen. Bis 20:00 Uhr klettert das Quecksilber voraussichtlich weiter auf plus 2 Grad.

Was zunächst nach einer Entspannung der winterlichen Lage klingt, birgt ein hohes Risiko für sogenanntes Blitzeis. Da die Böden durch die tagelange Frostperiode tiefgefroren sind, kann einsetzender Regen oder Sprühregen beim Auftreffen auf den Asphalt sofort zu einem spiegelglatten Eispanzer gefrieren. Diese Gefahr wird durch die steigenden Lufttemperaturen am späten Nachmittag paradoxerweise erst richtig angeheizt.

Besondere Vorsicht im Feierabendverkehr

Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) weisen darauf hin, dass die Übergangsphase von Frost zu Tauwetter oft die gefährlichsten Straßenverhältnisse des gesamten Winters hervorbringt. Insbesondere auf Nebenstrecken, Brücken und in schattigen Waldlagen des Celler Landes – wie etwa rund um Eschede, Winsen oder Bergen – muss ab ca. 15:00 Uhr mit extremem Glatteis gerechnet werden. Auch Radwege und Bürgersteige verwandeln sich in dieser Zeit erfahrungsgemäß schnell in Rutschbahnen.

Für Pendler im Landkreis bedeutet dies: Während die Hinfahrt zur Arbeit am Morgen bei etwa -8 Grad zwar kalt, aber meist griffig sein wird, könnte die Rückfahrt am späten Nachmittag zu einer Geduldsprobe werden. Es wird empfohlen, die Wetterentwicklung und die aktuellen Warnmeldungen des Wetterdienstes am Nachmittag genau im Auge zu behalten und die Fahrweise unbedingt den sich schlagartig ändernden Bedingungen anzupassen. Die Gefahr lässt voraussichtlich erst in der Nacht zum Dienstag nach, wenn der Boden langsam die Wärme der milderen Luft annimmt.

Redaktion
Celler Presse
Foto: ChatGPT

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